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Leserbriefe

Annegret Prokoph von der Förderschule in Polenz schreibt: Helfen – das ist ein tolles Gefühl. Dieser These wollten die Schüler der Unterstufe und Oberstufe der Förderschule Polenz einmal nachgehen. Wir überlegten, wem und womit wir helfen können.

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Annegret Prokoph von der Förderschule in Polenz schreibt:

Förderschüler packen für Kinder Weihnachtspakete

Helfen – das ist ein tolles Gefühl. Dieser These wollten die Schüler der Unterstufe und Oberstufe der Förderschule Polenz einmal nachgehen. Wir überlegten, wem und womit wir helfen können. Da flog uns ein Flyer der Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“ zu. Sofort stand für uns fest: Hier wollen wir auch mitmachen. Wir wollen einem Kind ein Weihnachtspäckchen füllen. Für dieses Kind ist es vielleicht das erste Geschenk überhaupt – für uns kaum vorstellbar. Aber was soll alles hinein bzw. was darf alles hinein? Mütze, Schal, Zahnpasta, Schokolade, Kuscheltier, Stifte, Spiele und vieles mehr wurden verpackt. Insgesamt füllten sich so wie von Zauberhand ganze sechs Päckchen. Wir brachten sie nach Neustadt in die Sammelstelle im Pfarrhaus. Frau Kraft begrüßte uns sehr herzlich und zeigte uns einen Film über die Verteilung der Päckchen in Rumänien. Als wir diese Bilder sahen, begriffen wir, wie gut es uns doch geht. Es war ein gutes Gefühl, zu wissen, dass wir einem Kind, welches nichts Eigenes hat als seine Kleidung am Körper, eine Weihnachtsfreude bereiten können.

Pfarrer Klipphahn zeigte uns noch die Kirche und erklärte uns den Altar und die Orgel. Besonders das Orgelspiel mit den hohen und den tiefen Tönen hat uns gut gefallen. Vielen Dank an Frau Kraft und Herrn Klipphahn. Wir liefen mit einem warmen, tollen Gefühl wieder zurück zur Schule. Im nächsten Jahr wollen wir wieder an der Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“ teilnehmen.

Manfred Reichelt aus Hohnstein äußert sich zum Thema Wolf im Hohwald:

Keine Ängste

vor dem Wolf schüren

Ich bin ziemlich empört über die Berichterstattung zum Thema Wolf. Man sollte keine Ängste schüren, wo es keine Bedrohung gibt. Selbst die Tierhalter, die ihre Tiere bedroht sehen, werden nicht Hunger leiden müssen, wenn sie trotz großzügiger staatlicher Unterstützung – Geld der Steuerzahler – nicht in der Lage sind, ihr Eigentum zu schützen. Die Grundstückseigentümer, die ihre Gärten und Wiesen mit Gemüse und Obstkulturen jedes Jahr wieder durch Wildschweinrotten und durch Wühlmäuse geschädigt oder ganz zerstört vorfinden, beklagen sich auch nicht permanent über ihre Situation. Obwohl diese in Zahl und Wertigkeit der Ereignisse viel gravierender betroffen sind. Warum wird nicht die Rückkehr einer durch den Menschen vertriebenen Tierart geschätzt, die für uns nicht mehr existenzbedrohend ist?