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Leserbriefe

Kinder haben Spaß beim Kegeln Einen tollen Vormittag erlebte kürzlich unsere Klasse 1a der Dr.-Gregor-Mättig-Grundschule Bautzen. Die Mutti eines Mitschülers, Frau Kämmerer, hatte für uns ein Kinderkegeln im Keglerheim Bautzen organisiert.

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Kinder haben

Spaß beim Kegeln

Einen tollen Vormittag erlebte kürzlich unsere Klasse 1a der Dr.-Gregor-Mättig-Grundschule Bautzen. Die Mutti eines Mitschülers, Frau Kämmerer, hatte für uns ein Kinderkegeln im Keglerheim Bautzen organisiert. Unter der freundlichen Anleitung von Herrn Gärtner und Herrn Kokel konnten wir in kleinen Mannschafts- und Einzelwettbewerben unsere Treffsicherheit erproben. Auch wenn nicht jeder Sieger werden konnte – einen Riesenspaß hat es allen gemacht und viele Kinder haben Lust bekommen, den Kegelsport einmal „ernsthaft“ zu versuchen. Allen Beteiligten ein großes Dankeschön!

Carola Güttler, Bautzen

Zu „Taucherwaldverein forscht zum

Erbe der Atomraketen“ vom 23. 1. 08,

S. 17, schreibt Familie Lehmann aus Taschendorf:

Den Soldaten Brote

und Kaffee gebracht

Wir können uns noch genau daran erinnern, wie es war, als im Winter 1984 die ersten Vorkehrungen für die Besetzung des Taucherwaldes getroffen wurden.

Gegenüber unseres Grundstückes begannen die Soldaten der Sowjetarmee mit dem Verlegen von Kabeln zur Herstellung einer Strom- und Telefonverbindung von der Kaserne Bischofswerda bis in den Wald. Wir brachten ihnen geschmierte Fettbemmen, Malzkaffee (gleich im Eimer serviert) und auch mal eine Flasche Bier, was sie dankend annahmen. Das Bier wurde natürlich brüderlich geteilt und jede Flasche wurde vom ersten bis zum letzten Mann in der Kette durchgereicht.

Über die Tragweite der Besetzung des Waldes und der dort gelagerten Raketen waren wir uns früher gar nicht richtig bewusst. Plötzlich wurde Maschendraht gespannt und der Taucherwald zum Sperrgebiet erklärt. Bei Nacht und Nebel wurden die Raketen gebracht, teilweise war die ganze Straße dicht mit Fahrzeugen. Der Bevölkerung wurde verboten, dabei zuzuschauen, geschweige denn zu fotografieren und sie wurden angehalten, die Fenster geschlossen zu lassen, was beim bestialischen Gestank der Abgase auch durchaus ratsam war. Es mutete schon etwas an Kriegszeiten an, als tagsüber russische Soldaten zu Fuß von Bischofswerda nach Taschendorf „einmarschierten“. Tonnenweise Baumaterial wurde mit stinkenden Fahrzeugen gebracht, um die Gebäude und Bunker im Wald zu errichten. In der Nacht vor dem Abzug der Armee standen plötzlich zwei Soldaten in unserem Gehöft und baten um Geld. Dafür wollten sie verschiedene Sachen verkaufen. Wer die Absicht hatte, konnte sogar Waffen käuflich erwerben! Die Verabschiedung der Soldaten haben wir natürlich live am Bischofswerdaer Bahnhof miterlebt.

Förderschüler treten

beim Wintersport an

Schon seit vielen Jahren nimmt die Bautzener Förderschule (G) am sächsischen Wintersportfest der Förderschulen in Johanngeorgenstadt teil. Nunmehr zum zehnten Mal trafen sich dieses Jahr am zweiten Januarwochenende 180 junge Wintersportler aus ganz Sachsen, um in der Loipe, im Einzellauf und in der Schulstaffel die Besten zu ermitteln. Dieses Wintersportfest für behinderte Schüler ist einmalig in der Bundesrepublik. Für unsere fünf Schüler und ihre beiden Betreuerinnen war es ein unvergessenes Erlebnis.

Dank der großzügigen finanziellen Unterstützung des Fördervereins unserer Schule, fuhren wir bereits zwei Tage eher zum Wettkampfort in das dortige DRK-Schullandheim, um in der Loipe fleißig zu trainieren. Anfänglich war es schwer, sich auf Ski fortzubewegen, wenn man das erste oder zweite Mal in der Loipe steht. Von Tag zu Tag wurden die Schüler sicherer. Zur feierlichen Eröffnung konnten die Teilnehmer neben vielen Ehrengästen auch den Kultusminister Steffen Flath begrüßen. Der Höhepunkt war ein Feuerwerk. Am nächsten Morgen war die Aufregung groß, denn die Schüler mussten schon zeitig in der eigens für die Wettbewerbe hergerichteten Loipe an den Start. Die fünf Jugendlichen waren hoch motiviert und und gaben ihr Bestes. Das zeigt sich auch in den sehr guten Platzierungen in ihrer Altersklasse. In den Staffelwettkämpfen erzielten die Schüler von 34 bewerteten Schulen einen hervorragenden zehnten Platz. Da es bei diesen Wettkämpfen keinen Verlierer gibt, erhielt jeder Teilnehmer ein Zertifikat.

Ein herzliches Dankeschön gilt den über 100 freiwilligen DRK-Helfern, die bei der Anmeldung, an der Wettkampfstrecke, am Ziel und der guten Verpflegung für einen reibungslosen Ablauf der Wintersportspiele sorgten. Dank auch an die Regionalstelle Zwickau der sächsischen Bildungsagentur und ihren Sportkoordinatoren, die diese Wettkämpfe erst möglich machten.

Gabriela Gruhl, Bautzen

Leserbriefe geben nicht unbedingt die Auffassung der Redaktion wieder. Sie sind die persönlichen Meinungen der Schreiber. Meinungen an: Sächsische Zeitung, 02625 Bautzen, Lauengraben 18 bzw. [email protected] Im Interesse der Wiedergabe vieler Leserbriefe behalten wir uns das Recht zu sinnwahrender Kürzung vor. Für Rückfragen ist die Telefonnummer nützlich.