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Leserbriefe

Auch in diesem Jahr hatte die Ludwig-Richter- Mittelschule wieder Radeberger Schulen zum sportlichen Wettkampf eingeladen. Sportlehrer Steffen Manske schreibt dazu Folgendes: Wieder erfolgreiches Basketball-Turnier...

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Auch in diesem Jahr hatte die Ludwig-Richter- Mittelschule wieder Radeberger Schulen zum sportlichen Wettkampf eingeladen. Sportlehrer Steffen Manske schreibt dazu Folgendes:

Wieder erfolgreiches Basketball-Turnier

Ein Höhepunkt ist es allemal, wenn sich die Schüler der Radeberger Schulen im sportlichen Wettkampf messen. Ob Völkerball oder Basketball, jeder möchte gern die Wanderpokale mit in seine Schule nehmen. So war dann auch in diesem Jahr das Basketball-Pokal-Turnier der Ludwig-Richter-Schule Radeberg am 25.Januar ein Höhepunkt für alle Beteiligten der Klassenstufe 7 bis 10 vor den bevorstehenden Winterferien. In zwei Altersklassen in einer Hin- und Rückrunde standen sich wieder Vertreter der Pestalozzi-Mittelschule und der Ludwig-Richter-Schule auf dem Spielfeld gegenüber. Das Humboldt-Gymnasium hatte leider im Vorfeld schon abgesagt und somit wurde aus dem Dreikampf des Vorjahres ein Zweikampf. Dieser war nicht minder sehenswert, auch wenn mit der Absage des Gymnasiums der Titelverteidiger der Klassenstufe 9/10 des Jahres 2007 fehlte. Nach fairen Spielen in freundlicher Atmosphäre fanden die zwei Wanderpokale ihre neuen Besitzer. Bis zum nächsten Jahr dürfen sie das Schulhaus der Ludwig-Richter-Schule schmücken, deren Schüler der Klassenstufe 7/8 den Pokal erfolgreich verteidigen konnten. Nach den vielen sehenswerten Aktionen auf dem Spielfeld freuten sich die Spieler der Pestalozzi-Mittelschule wiederum über zweimal Platz 2, und 2009 gelingt ihnen ja vielleicht mit dem gewissen Quäntchen Glück der Sieg. Betrachtet man das Miteinander aller Teilnehmer des Turniers, dann sind schon in diesem Jahr alle als Sieger vom Platz gegangen. In diesem Sinne „Sport frei im Jahr 2009“.

Zeugen Jehovas besuchten in Kamenz die Gedenkveranstaltung zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar. Die war von rechts gesinnten Jugendlichen gestört worden (SZ berichtete). Seine Gedanken dazu äußert Ronny Künzel:

Auch Glaubensbrüder in Lagern inhaftiert

Seit 1996 ist der 27. Januar nationaler Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus. Dieser Tag wurde ausgewählt, weil am 27. Januar 1945 die Überlebenden des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz von russischen Soldaten befreit wurden. Auschwitz steht als Symbol für den millionenfachen Mord des NS-Regimes vor allem an Juden, Sinti und Roma und anderen Opfergruppen. Auch mindestens 382 Zeugen Jehovas waren in Auschwitz. Sie wurden im Lager mit einem lila Winkel stigmatisiert. Daher war es auch für 30 Zeugen Jehovas aus Kamenz und Umgebung ein Bedürfnis bei der Gedenkveranstaltung in der Kreisstadt zu sein. Manfred Zschieschang von der Ortsgemeinde wies in seinen Ausführungen darauf hin, dass die Nationalsozialisten zwischen 1933 und 1945 rund 6000 Zeugen Jehovas inhaftierten. 250 von ihnen wurden, weil sie sich glaubenstreu verhalten haben, grausam hingerichtet. Auch Angehörige der Glaubensgemeinde aus Kamenz, wie zum Beispiel Frau Olga Richter, nahmen auf Grund ihrer festen Überzeugung und ihres Vertrauens zu Gott Verfolgung, Diskriminierung und Haft auf sich.