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Leserbriefe

Detlef Noak schreibt per E-Mail: Wasser steht im eigenen Land bis zum Halse Am Tag nach dem Hochwasser trat ich meinen Urlaub im Zittauer Gebirge an. Die Auswirkungen waren von Görlitz bis Zittau und weiter bis ins Gebirge katastrophal.

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Detlef Noak schreibt per E-Mail:

Wasser steht im eigenen Land bis zum Halse

Am Tag nach dem Hochwasser trat ich meinen Urlaub im Zittauer Gebirge an. Die Auswirkungen waren von Görlitz bis Zittau und weiter bis ins Gebirge katastrophal. In Oybin gab es schreckliche Bilder, gleiches in Jonsdorf, Großschönau etc. Umso erschreckender war es für uns, als wir in einem Oybiner Souveniergeschäft eine Liste mit folgender Spendenaufforderung ausgelegt fanden: „Spende für Bogatynia“. Die Spendenbereitschaft der Menschen ist zwar hoch anzurechnen, aber sollten wir nicht in allererster Linie die Mittel für die Schadensbeseitigung im eigenen Land verwenden? Oder wird im Kleinen schon genauso gedacht wie im Großen? Die Bundesregierung schmeißt Milliarden in die Welt, weil Länder gerettet werden müssen, die über ihre Verhältnisse gelebt haben. Und das, obwohl im eigenen Land sinnbildlich das Wasser bis zum Halse steht.

Gisela und Jacqueline Neumann aus Waltersdorf möchten sich bedanken:

Großen Dank für die Unterstützung und Hilfe

Da ich beruflich immer unterwegs bin, war meine Mutti zum Zeitpunkt des Hochwassers ganz alleine zu Hause, eingeschlossen vom Wasser und einer eingestürzten Bachmauer . Ich möchte mich bei den Familien Hauer, Jahr und Schneider für die große Unterstützung und Hilfe recht herzlich bedanken. Auch meine Mutti möchte sich herzlich bedanken.

Leserbriefe sind die persönlichen Meinungen der Schreiber. Meinungen an: Sächsische Zeitung, 02763Zittau, Neustadt18 bzw. E-Mail an [email protected]