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Leserbriefe

Andreas Herrmann schreibt zu einem Besuch des Europa-Hauses Görlitz in Nordfriesland: Eine Gruppe Görlitzer sowie Vertreter der Sorben aus der Region um Schleife besuchte die deutsch-dänische Grenzregion und war bei der nationalen Minderheiten der Friesen bzw.

Andreas Herrmann schreibt zu einem Besuch des Europa-Hauses Görlitz in Nordfriesland:

Aufschlussreicher Dialog

mit Minderheiten

Eine Gruppe Görlitzer sowie Vertreter der Sorben aus der Region um Schleife besuchte die deutsch-dänische Grenzregion und war bei der nationalen Minderheiten der Friesen bzw. der deutschen Volksgruppe in Dänemark zu Gast. Hintergrund ist ein Projekt im Europa-Haus Görlitz, welches das Kennenlernen nationaler Minderheiten in Deutschland zum Inhalt hat.

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Die Ausstellung „The Mystery of Banksy – A Genius Mind“ gibt einen umfassenden Überblick und Einblick in das Gesamtwerk des Genies und Ausnahmekünstlers.

„Besonders beeindruckt waren wir in Dänemark von den Möglichkeiten des dortigen Wohlfahrtsstaates, wovon natürlich auch die Deutschen profitieren“, sagte Gudrun Tack vom Europa-Haus nach ihrer Rückkehr. Das „Friesentum“ würde in der nördlichen Region ähnlich wie die sorbische Kultur im Landkreis gefördert.

Einen herzlichen Empfang erlebten die Leute vom Europa-Haus auch beim Südschleswigschen Wählerverband (SSW) in Flensburg. Hier berichtete Gerhard Jessen, kommunalpolitischer Sekretär des SSW, über das Leben der dänischen Minderheit in Deutschland.

Ob und wie es mit dem Projekt des Europa-Hauses zum Kennenlernen der Minderheiten weitergeht, steht noch nicht fest. Auf jeden Fall bekundete ein Vertreter der Deutschen in Dänemark das Interesse zur weiteren Pflege solcher Kontakte.

Kathy Sollmann-Hergert vom Suzuki Violinenensemble München berichtet über eine Gastspielreise:

Mini-Geiger begeistern

Görlitzer Publikum

Das Suzuki Violinenensemble München hat seine Konzertreise durch Sachsen erfolgreich beendet und war auch in Görlitz zu Gast. Geführt von Gunnar Buchwald erhielt die Gruppe einen humorvollen und interessanten Eindruck von der Stadt. Am Abend spielten die Mini-Geiger, wie der MDR sie bezeichnete, im Fränkelsaal der Evangelischen Innenstadtgemeinde vor fast vollem Hause und erhielten großen Beifall. Der Tag endete gemeinsam im „Nachtschmied“ am Obermarkt, wo der Nachtwächter schaurige Geschichten zum Besten gab, die noch lange in Erinnerung bleiben werden.

Das Suzuki Violinensemble München verbleibt mit einem herzlichen Dankeschön an alle, die diese Konzertreise zu einem unvergesslichen Ereignis haben werden lassen. Gerne kommen wir auch in größerer Besetzung wieder in die wunderschöne Oberlausitz zurück.