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Leserbriefe

Die Hundekot-Debatte bewegt unsere Leser auch weiterhin sehr stark: Die Brautwiesen von früher werden Görlitz-Insider noch kennen, aber die Hundewiesen von heute eher Wenige. Es sind die Grünflächen in der Nähe der Melanchthonschule.

Die Hundekot-Debatte bewegt unsere Leser auch weiterhin sehr stark:

Hundehalterschule

in Görlitz wäre gut

Die Brautwiesen von früher werden Görlitz-Insider noch kennen, aber die Hundewiesen von heute eher Wenige. Es sind die Grünflächen in der Nähe der Melanchthonschule. Reichlich frequentiert, morgens und abends, meist von Sechsbeinern, wobei 50 Prozent der Hinterlassenschaften oft gebeutelt werden. Die restlichen 50 Prozent erfreuen dann die Schülermütter, die die Tobsucht ihrer Kinder in Laub und Schnee wieder mal auszuwaschen haben. Beobachtet man etwas länger Hundehalter, nachdem der Vierbeiner eine drückende Last verabschiedet hat, wird unter Murren und Knurren der Beutel rausgeholt und geladen. Sind die prüfenden Augen um die Ecke entschwunden, wird der Beutel für eine neue olympische Disziplin genutzt. Kennen Sie nicht? Der Kaka- Schleuderwurf. Jeder Athlet gewinnt – ganz egal, wo das Sportgerät landet. Beim Gartenbesitzer auf der Laube oder auf den Beeten. Und wenn sie in der Hecke landen, bringt es allenfalls Verwunderung beim zerstreuten Spaziergänger hervor, ob schon wieder Ostern wäre. Abschließend mein Vorschlag. Die Hundeschule ist okay, aber eine „Hundehalterschule“ wäre besser. Wer durchrauscht, kann immer noch wählen zwischen Wellensittich und Hamster. Die sind auch gelehrig und sprechen mitunter.U. Elsner, 02826 Görlitz

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Hundetoiletten und

Tütenspender sind nötig

Endlich bewegt sich die Diskussion in die richtige Richtung. Der bisher dominierende Pauschalangriff auf alle Hundebesitzer diskriminierte die um Sauberkeit bemühten in beleidigender Weise. Und ohne entsprechende Basis, sprich eine ausreichende Anzahl von „Hundetoiletten“ war und ist auch jedes weitere Strapazieren des Themas sinnlos. In allen Kommunen, die wenigstens einen Teil der Hundesteuer zweckdienlich verwenden, ist das Thema vom Tisch! Wenn das Görlitzer Rathaus nun endlich darüber nachdenkt, das Problem von der einzig richtigen Seite anzugehen, so sollte es das nicht halbherzig tun. Wichtig sind also Tütenspender in der Stadt. Es ist für eine Stadt beschämend, wenn die Hundehalter die Tüten von sonst wo mitbringen müssen. Noch ein Hinweis: Anlagen mit ungefügen Papiertüten werden nicht angenommen und lösen das Problem nicht! Nun bleibt nur die Hoffnung auf eine schnelle Lösung.

Hartmut Dolgner, 02827 Görlitz