merken
PLUS

Leserbriefe

Zum Beitrag „Pulsnitz schließt Stadtbibliothek“, SZ vom 23.November, schreibt Margot Menzel unter anderem: Für mich als ständige Leserin ist das der Hammer. Die Begründung: Die Stadt müsse sparen. Den...

Zum Beitrag „Pulsnitz schließt Stadtbibliothek“, SZ vom 23. November, schreibt Margot Menzel unter anderem:

Aufwand und Ergebnis

vertretbar?

Für mich als ständige Leserin ist das der Hammer. Die Begründung: Die Stadt müsse sparen. Den Ausführungen ist zu entnehmen, dass die Sparauflagen des Landratsamtes für den städtischen Haushalt der Anlass sei. In diesem Zusammenhang der Finanzierung des Haushaltes wird die neu gegründete Tochtergesellschaft Kultur und Tourismus Pulsnitz gemeinnützige GmbH mit den angeschlossenen Einrichtungen genannt. Als langjährige Leserin, 50 Jahre, hat die Einrichtung meine Leserbedürfnisse erfüllt. Der Buchbestand insgesamt mit Neuanschaffungen und Angeboten von größeren Nachbarbibliotheken stand zur Verfügung. Auch die Mitarbeiter standen immer beratend zur Seite. Was die finanziellen Mittel der Bibliothek betrifft, sind diese von Gebühren der Lesergemeinde begrenzt und die Gesamtfinanzierung der gegründeten gemeinnützigen Pulsnitzer Kultur und Tourismusgesellschaft bedarf einer ständigen Zuschussfinanzierung im Stadthaushalt. In diesem Zusammenhang sei die Frage erlaubt: Ist die Gründung der Gesellschaft mit den gesamten Einrichtungen, vorrangig Museen, für die Stadt mit ca. 7 000 Einwohnern im Vergleich von Aufwand und Ergebnis vertretbar? So sind wohl auch die Bedingungen der Genehmigungsbehörde zu verstehen. Für das Verbleiben der Bibliothek als Gesamtheit für die Bürger unserer Stadt wäre ich bereit und empfehle der Stadt die Jahresgebühr von derzeitig 5 Euro auf 10 Euro zu erhöhen und als Einrichtung von der gegründeten GmbH auszugliedern.

Die gesunde Drittelstunde
Die gesunde Drittelstunde
Die gesunde Drittelstunde

Impfen lassen? Neue Therapien? Was zahlen Kassen? Fragen rund um das Thema Gesundheit: hier gibt es Antworten. Redakteur Jens Fritzsche im Gespräch mit Experten.

Zum Thema Abwassser und Gebühren schreibt

Christine Mauksch aus Ohorn:

Trübe Brühe fließt in

die Pulsnitz

Ich habe einen Artikel über die Gebührenerhöhung für Abwasser in Großröhrsdorf in der SZ gelesen. Nun möchte ich anfragen, wohin denn solche Gelder überhaupt fließen? Grund für diese Frage ist jene schäumende, farbige und trübe Brühe, die seit Wochen in den Oberlauf des Flüsschens Pulsnitz in Ohorn strömt.

Trotz eigener Nachforschungen durch den Bauhof noch unter Bürgermeister Frank Jäger, sind die Ursachen dafür leider nicht gefunden worden. Auf Anfrage der Bürgermeisterin Frau Kunze beim Abwasserzweckverband war der entsprechende Mitarbeiter im Urlaub. Da scheint wohl sonst keiner zuständig zu sein? Hier ist zwar keine kleine Hufeisennase bedroht, aber dafür wird ein ganzer Fluss bereits in seinem Oberlauf verschmutzt. Vielleicht sind ja schon Tiere und auch Pflanzen durch diese Brühe vernichtet worden? Wo bleibt denn da die Umweltbehörde oder der Naturschutzbund? Kümmert euch darum, dass es wieder eine saubere Pulsnitz gibt und zwar jetzt! Ich hoffe, der AZV nimmt nicht nur Gelder ein, sondern gibt sie auch für ordentliche Abwasserentsorgung aus.