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Lichtenwalder Unternehmen hat Sachsens Bauern an seiner Seite

Gute Ergebnisse – das ist das Ziel eines jeden Landwirtes. Der Landeskontrollverband sorgt für Wissenszuwachs.

© Toni Söll

Von Evelin Rössler

Noch liegt vor den gut 200 Beschäftigten des Sächsischen Landeskontrollverbandes in Lichtenwalde bis Jahresende ein Berg von Arbeit. Aber Geschäftsführer Ullrich Delling kann bereits heute einen positiven Rückblick ziehen. Aus seiner Sicht hat der Landeskontrollverband mit Zentrallabor, Beratungsstelle und Tochtergesellschaft LKS zu guten Ergebnissen in der Land- und Viehwirtschaft beigetragen.

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Die Aussage untermauert Delling mit Zahlen am Beispiel der Milcherzeugung im Freistaat. So gebe eine Kuh heute im Schnitt 9 200 Liter Milch pro Jahr. Zwei Milchkühe, so aus dem Agrar-Unternehmen in Hainichen-Pappendorf sowie von Agraset Naundorf bei Rochlitz, hätten als Lebensleistung 150 000 Liter Milch erreicht. „Das wird in der Fachwelt als absolutes Spitzenergebnis angesehen“, sagt der Geschäftsführer.

Das erreiche man aber nur, wenn die Tiere auch körperlich gesund sind. „Dazu haben wir als Verband für die Milchbauern die Kontrolle der Milchqualität der Molkerei-Ablieferungsmilch und der Einzeltierleistung übernommen.“ 50 Laboranten prüfen in den Lichtenwalder Laboren Inhaltstoffe und Qualität der Milch – tagtäglich. Per Internet könnten die Datenergebnisse abgerufen werden. „Die Milch ist eines der am besten kontrollierten Lebensmittel und hat das Vertrauen der Bürger.“ 90 Prozent der Proben erreichen Spitzenniveau. Ebenso gehöre es zu ihrer Dienstleistung, Grundfutter-Untersuchungen vorzunehmen. „Das veranlassen Landwirte nur, wenn Fragen auftreten“, so Delling. Der Landeskontrollverband untersucht die Milch von 97 Prozent der im Freistaat gehaltenen Milchkühe. In puncto Futterkontrolle wenden sich bis zu 50 Prozent der Bauern an das Unternehmen. (FP)