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Politik

Lifeline-Crewmitglied siegt vor Gericht gegen Salvini

Italiens Innenminister darf ein Foto von Mission Lifeline nicht mehr verwenden. Tut er es doch, drohen 250.000 Euro Ordnungsgeld.

Mit der "Lifeline" sind die Seenotretter aus Dresden im Mittelmeer unterwegs gewesen. © Axel Steier/Mission Lifeline/Handout

Nicht alles, was technisch möglich ist, ist auch legal. Diese Erfahrung muss nun auch Italiens Innenminister Matteo Salvini von der rechtsextremen Lega machen. Das Landgericht Frankfurt untersagte dem Politiker am Montag, ein vom Lifeline-Crewmitglied Friedhold Ulonska angefertigtes Foto weiterhin zu verwenden. Das Landgericht erließ eine einstweilige Verfügung, wonach Salvini 250.000 Euro Ordnungsgeld oder ersatzweise Ordnungshaft drohen, wenn er das Bild noch einmal im Internet verwendet. Salvini hatte das beanstandete Foto am 28. Juni auf Twitter verwendet.

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