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Trotz Corona: 150 Händler bei der LebensArt

Der Markt in Großharthau ist eine der ersten größeren Veranstaltung, die wieder stattfindet. Vieles ist diesmal anders. Der Besuch soll sich trotzdem lohnen.

Händler Volker Stange (l.) von der Firma Visa Deco begann am Mittwoch mit dem Aufbau seines Standes im Großharthauer Barockpark. Dabei kam er mit Christian Schlender und Ulla Hiltafski vom Veranstaltungsteam des LebensArt-Marktes ins Gesrpäch.
Händler Volker Stange (l.) von der Firma Visa Deco begann am Mittwoch mit dem Aufbau seines Standes im Großharthauer Barockpark. Dabei kam er mit Christian Schlender und Ulla Hiltafski vom Veranstaltungsteam des LebensArt-Marktes ins Gesrpäch. © SZ/Uwe Soeder

Großharthau. Die Verkaufsveranstaltung LebensArt  gastiert vom 26. bis 28. Juni im Barockpark von Großharthau. Was in den vergangenen Jahren zu einem Selbstläufer wurde, stellt die Organisatoren diesmal vor große Herausforderungen. Denn selbstverständlich ist es  nicht, dass eine solche Veranstaltung stattfindet.

Das Unternehmen "Das Agenturhaus" mit Sitz in Lübeck hat sich nach eigenen Angaben bundesweit als erster Veranstalter den neuen Bedingungen gestellt und startete bereits Anfang Juni unter den jetzt geltenden Hygiene-Bestimmungen. 

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Trotzdem ist die LebensArt 2020 keine normale Veranstaltung. Geschäftsführer Martin Schmidt:  "Zusammen mit unseren Ausstellern und einem enorm großen Team stellen wir hier etwas auf die Beine, was uns alle viel Kraft und Energie kostet." 

Sächsische.de gibt einen Überblick, was Besucher wissen sollten. 

Die Tickets: Am besten man bucht vorab im Internet

Um möglichst vielen Gästen das Einkaufserlebnis der LebensArt bieten zu können, wird der Rundgang für die Besucher auf zweieinhalb Stunden begrenzt. Dafür stehen vorab buchbare Online-Tickets in vorgesehenen Zeitfenstern zur Verfügung.
www.lebensart-messe.de

Doch auch wer kein Internet hat,  ist willkommen. Eintrittskarten gibt es auch vor Ort. Sollte die Höchstzahl der zulässigen Besucher erreicht sein, muss man allerdings mit einer Wartezeit rechnen. 

Um Besucherströme zu entzerren, werden in diesem Jahr verlängerte Öffnungszeiten angeboten. Die LebensArt öffnet an allen drei Tagen bereits um 9 Uhr. Am Freitag und Sonnabend ist bis 19 Uhr und am Sonntag bis 18 Uhr geöffnet. 

Der Eintritt kostet neun Euro pro Person. Der Ticketpreis enthält bereits die Parkgebühr. Kinder bis 15 Jahre in Begleitung eines Erwachsenen haben freien Eintritt. 

Das Gelände: Auf Einbahnstraßen durch den Park

Anders als in vergangenen Jahren gibt es diesmal nur einen Eingang - und zwar an der Straße Am Volkspark nahe des Hotels Kyffhäuser in Großharthau.  Von dort werden die Besucher auf einem Einbahnstraßensystem durch den Park geleitet.

Der Ausgang befindet sich an der Brücke über die Wesenitz. Von dort ist es  nicht weit zu den Parkplätzen. 

Die Hygiene: Alltagsmasken griffbereit haben

Als Grundsatz verweisen die Veranstalter auf die deutschlandweit geltenden AHA-Regelungen:  Abstand halten, Hygiene beachten und Alltagsmasken nutzen. An zahlreichen Punkten im Park wird es Desinfektionsspender geben. 

Besucher müssen nicht während des gesamten Parkrundganges eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Die Veranstalter empfehlen es trotzdem. Zwingend vorgeschrieben sind die Alltagsmasten aber in Wartesituationen, in den Sanitärräumen, in der Reithalle sowie immer dann, wenn der Mindestabstand von anderthalb Metern nicht gewährleistet werden kann.  

Das Angebot: Besonderes für den Urlaub zu Hause

Rund 150 Händler, Handwerker und Designer werden erwartet. Die LebensArt steht in diesem Jahr unter dem Motto  „Urlaub zuhause“. Dazu trägt eine üppige Bepflanzung bei, für die zahlreiche Fachgärtnereien das Passende bieten. Angeboten werden darüber hinaus hochwertige Möbel für den Garten, die Terrasse und den Balkon. Im Trend liege ein filigraner Stil aus Edelstahl, edlem Old-Teak aus recyceltem Holz sowie heimischen Gehölzern aus nachhaltiger Produktion, sagt Projektleiter Christian Schlender.  

Selbst der eigene Whirlpool für den Garten muss kein Traum bleiben, wie Aussteller zeigen werden. Handgefertigter Schmuck und Mode sowie Accessoires, hergestellt in Manufakturen, sowie Delikatessen werden das Angebot abrunden.

Der beliebte Depot-Service, bei dem Einkäufe der Besucher an den Ständen abgeholt und in ein Depot gebracht werden, das gut mit dem Auto zu erreichen ist, kann in diesem Jahr nicht angeboten werden. "Die aktuellen Abstands- und Hygieneregeln lassen das nicht zu“, sagt Ulla Hiltafski vom Projektteam.  

Parken: Zwei große Plätze an der B 6 sind ausgeschildert

Wer aus Richtung Dresden kommt, parkt auf den Wiesen rechts neben der B 6 vor dem Feuerwehrhaus. Wer aus Richtung Bischofswerda kommt, biegt ebenfalls rechts ab und erreicht über die Schulstraße den anderen Großparkplatz. "Wir wollen durch diese Regelung vermeiden, dass es durch Linksabbieger zu Staus auf der Bundesstraße kommt", sagt Bürgermeister Jens Krauße (SPD). 

Freikarten: Gewinnchance am Donnerstag

Das Unternehmen "Das Agenturhaus" stellt für Leser der SZ fünfmal je zwei Freikarten bereit. Verlost werden die Tickets an diesem Donnerstag um 15 Uhr unter Telefon 03591 49505010. Die ersten fünf Anrufer gewinnen. 

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