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Limmritz bekommt eine Kläranlage

Der Abwasserzweckverband gibt die Planung für das Projekt in Auftrag. Gebaut werden soll die Anlage aber erst nächstes Jahr.

Von Cathrin Reichelt

Die Abwässer aus Limmritz sollen künftig zentral entsorgt werden. Dafür plant der Abwasserzweckverband (AZV) „Untere Zschopau“ den Bau einer Kläranlage. Sie soll voraussichtlich am Mühlgraben in der Nähe der alten Papierfabrik in Limmritz errichtet werden.

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Während seiner letzten Verbandsversammlung beauftragte der AZV das Ingenieurbüro ITP Lichtenstein mit der Genehmigungsplanung. Die kostet rund 51 000  Euro. Die Planung werde auch ergeben, ob einzelne Grundstücke nicht an das zentrale Netz angeschlossen werden, weil sie zu weit von der Anlage entfernt liegen oder der Anschluss wirtschaftlich nicht sinnvoll ist, sagt Reiner Müller, Leiter Technik beim AZV. Diese Grundstücke würden dann weiter dezentral mit vollbiologischen Kleinkläranlagen entsorgt. Der rund 1,5  Millionen Euro teure Bau der zentralen Kläranlage sei für 2015 vorgesehen.

In diesem Jahr soll dagegen mit der Errichtung der Kläranlage in Ziegra begonnen werden. „Wir erwarten in den nächsten Wochen die wasserrechtliche Genehmigung der unteren Wasserbehörde des Landratsamtes“, so Müller. Dann erfolgen die Ausführungsplanung und die Ausschreibung. Müller rechnet nicht vor August mit dem Baubeginn.

Die Anlage soll am Ortsausgang von Ziegra in Richtung Limmritz auf der linken Seite, etwa 300 Meter vom Ort entfernt, gebaut werden. Die Kosten belaufen sich auf rund eine Million Euro, die der AZV überwiegend selbst tragen muss. Eine Förderung gibt es nicht. Der Verband könnte nur ein zinsverbilligtes Darlehen aufnehmen. Die Anlage wird eine Kapazität für Abwasser von 300 Einwohner haben, etwas mehr als die jetzige Einwohnerzahl von Ziegra.