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Linke schicken Richter ins Rennen

Der erste offizielle Kandidat für die OB-Wahl im Juni steht fest. Der Chef macht’s selbst.

Die Freitaler Linke hat auf einer Mitgliederversammlung Michael Richter zum Kandidaten für die OB-Wahl am 7. Juni benannt. Er erhielt 93 Prozent der Stimmen, teilt der Stadtverband mit. „Wir stellen einen Kandidaten auf, damit die Bürger eine Wahl haben. Außerdem sind wir der Überzeugung, dass es an der Zeit ist, eine andere Politik mit mehr Bürgerbeteiligung zu gestalten als bis dato von der CDU“, heißt es.

Richter ist gelernter Radio- und Fernsehtechniker, sattelte später um, machte an der Fachhochschule seinen Abschluss als Diplom-Sozialpädagoge. Seit 2007 ist er in der Beruflichen- und Erwachsenenbildung tätig, derzeit im Gesundheitswesen. Richter ist Mitglied im Kreisvorstand und seit 2011 Ortsvorsitzender des Stadtverbands Freital der Linke.

Schritt für Schritt

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Fürs Programm nennt Richter u. a. folgende Schwerpunkte: bezahlbarer Wohnraum, Sozialticket bzw. Familienpass, Förderung von Vereinen und Kunst, eine Jugend- und Seniorenvertretung, den Weiterbau Umgehungsstraße, ordentliche Bedingungen in Schulen und Kitas, Handels- und Wirtschaftsförderung, ein Ortszentrum in Deuben und der Ausbau von bestehenden oder neuen Städtepartnerschaften.

Von anderen Parteien gibt es bislang keine Nominierungen. Die CDU lädt am Freitag um 19 Uhr ins Kulturhaus ein. Vorgeschlagen zur Kandidatur ist der derzeitige WGF-Chef Uwe Rumberg. (SZ/wei)