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So lief das Wahlforum mit den Spitzenkandidaten

Bildung, Sicherheit, ländlicher Raum: Darüber diskutiert in Dresden die Spitzenkandidaten zur sächsischen Landtagswahl. Die Debatte zum Nachlesen.

Wenige Tage vor der sächsischen Landtagswahl am 1. September stellen sich heute Abend die Spitzenkandidaten der sechs aussichtsreichsten Parteien im Dresdner Kongresszentrum der Debatte.
Wenige Tage vor der sächsischen Landtagswahl am 1. September stellen sich heute Abend die Spitzenkandidaten der sechs aussichtsreichsten Parteien im Dresdner Kongresszentrum der Debatte. © Jürgen Lösel

In welche Richtung soll es mit Sachsen politisch gehen? Antworten darauf gaben am Mittwochabend die Spitzenkandidaten der sechs aussichtsreichsten Parteien zur Landtagswahl in Sachsen im Dresdner Kongresszentrum. Eingeladen zu der Spitzenrunde hatten die drei großen Regionalzeitungen in Sachsen – Freie Presse, Leipziger Volkszeitung und Sächsische Zeitung. Hier der Abend im Ticker zum Nachlesen:

20.15 Uhr: Nach einer letzten Blitzrunde, bei der die Kandidaten ihre Wünsche für Sachsen 2030 äußern, werden die Blumen verteilt. Wir beenden an dieser Stelle unseren Liveticker und bedanken uns für Ihre Aufmerksamkeit. Ein Video der Veranstaltung finden Sie im Laufe des Abend auf sächsische.de.

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20.10 Uhr: Nun äußert sich auch Katja Meier zur Entwicklung ländlicher Regionen. Sie will Existenzgründungen stärker fördern - vor allem Frauen. Rico Gebhardt will außerdem die Dorfläden als Treffpunkte wiederbeleben. Holger Zastrow sieht im ländlichen Raum dagegen vor allem Chancen, sich selbst zu verwirklichen. Dafür brauche es in Sachsen mehr Selbstständige.

20.05 Uhr: Nun ist auch noch einmal der Ärztemangel auf dem Land Thema.  Eine deutlich höhere Bezahlung könnte laut Urban Defizite, die junge Ärzte davon abschrecken, aufs Land zu ziehen, ausgleichen.

20 Uhr: Und wie kann man das Dorfleben wiederaufleben lassen? Kretschmer: "Auch, wenn Läden sterben, verhungern tut niemand. Wir wollen das analysieren und dann investieren. Einzelhandel- und Bäckerläden werden demnächst als Orte zum Geldabheben fungieren."

© Jürgen Lösel

19.52 Uhr: Martin Dulig sieht in der Mobilität ein Grundrecht für Menschen. Er wirbt für den Ausbau einer Landesverkehrsgesellschaft. Außerdem spricht er sich für Radschnellwege und eine S-Bahn bis nach Hoyerswerda aus. "Die Menschen müssen sich nicht damit abfinden, abgehängt zu sein."

19.46 Uhr: Auffällig ist, dass sich AfD-Spitzenkandidat beim Thema Entwicklung des ländliches Raumes eher selten äußert. Mit einer Antwort sorgt er im Publikum allerdings für Lacher: "Ich finde die Lausitz sehr schön, ein Umzug wäre kein allzu großer Schritt vom Stadtrand Dresdens aus." Die Kommunen bräuchten für den Ausbau der Infrastruktur mehr Geld, gleichzeitig solle der Zuzug in die Großstädte aber nicht gestoppt werden. Das Geld solle in den Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs gesteckt werden anstatt in den sozialen Wohnungsbau in den großen Städten.

19.45 Uhr: Kretschmer widerspricht Zastrow: "Der Kohleausstieg ist erst 2038. Bis dahin bauen wir die Struktur um. Im Kohlekompromiss stecken so viel Arbeit, Kraft Schmerzen drin, das will ich mir nicht runterreden lassen."

19.42 Uhr: Holger Zastrow sieht unterdessen im Kohleausstieg einen großen Fehler. Er verstehe nicht, warum sich die Regierung über den Tisch ziehen lassen hat. Eigentlich sollten erst neue Arbeitsplätze entstehen und dann erst die Braunkohle abgeschafft werden. "Geld ist ein vergiftetes Geschenk, ich dachte, wir sind immer noch Ossis, es geht uns nicht ums Geld", sagt Zastrow.

19.41 Uhr: Für Martin Dulig braucht Sachsen eine andere Lohnentwicklung. Die Menschen würden unterdurchschnittlich verdienen.

19.39 Uhr: Für Meier sind es nicht nur Jobs und Infrastruktur, die fehlen. Es gehe auch um die Kultur, um Vielfalt. Außerdem brauche die Lausitz jetzt Planungssicherheit bei der Umsetzung des Kohlekompromisses.

19.36 Uhr: Kretschmer sagt, dass Arbeitsplätze nur von Unternehmern kämen, die erfolgreich seien. Sie müsse man unterstützen. Kretschmer wirbt damit, das Spülmittel Fit aus der Region zu nutzen. Meier sagt, sie nutze Frosch. Das sei ökologisch.

19.34 Uhr: FDP-Spitzenkandidat Holger Zastrow ist der Meinung, dass wieder mehr auf dem Land investiert werden müsse. Zastrow wolle die Menschen darum kämpfen sehen, dass Straßen schneller ausgebaut werden. Zastrow wird wieder laut, klagt: "Hier kämpft ja niemand"

19.33 Uhr: Für Gebhardt müssen die Kommunen mehr Förderung erhalten. Es brauche mehr Nahversorgung, Nahverkehr und wieder mehr Schulen.

19.32: Martin Dulig will den ländlichen Raum hingegen mit Verbindlichkeiten stützen. Das Misstrauen sei stark, weil die Leute es schon kennen, dass plötzlich alles zumacht.

19.31 Uhr: Jörg Urban sieht das größte Problem hingegen in der schlechten Bezahlung der Menschen. Der Kohleausstieg sei unverantwortlich, ehe nicht genauso viele Stellen geschaffen sind, wie sie durch den Ausstieg verloren gehen. Die Infrastruktur, so Urban, solle an Unternehmen ausgerichtet, auf sie zugeschnitten werden.

19.30 Uhr: Für Katja Meier brauche es Breitbandausbau, Jugendheime und günstigen Nahverkehr im ländlichen Raum.

19.28 Uhr: Als letztes Thema wird die Entwicklung des ländlichen Raumes diskutiert. Ein Mann fragt per Einspieler: "Was wollen Sie dagegen tun, dass die Lausitz ausstirbt?" Die Antwort des Ministerpräsidenten: "Die Lausitz ist meine Heimat. Die wird niemals aussterben."

19.22 Uhr: Katja Meier kann ebenfalls beim Publikum punkten. Das größte Problem in diesem Land ist Rechtsextremismus, sagt sie. Zastrow kontert: "Sie sind tolerant gegenüber Kriminalität."

© Jürgen Lösel

19.20 Uhr: Jetzt erntet auch Dulig breiteren Applaus. Er sagt, dass er das Gefühl habe, dass die falschen Menschen abgeschoben würden. Diejenigen, die gut integriert seien.

19.18 Uhr: Zastrow sagt, er halte die "Blockadehaltung" Grüner und Linker zur Abschiebung von geflüchteten in sichere Herkunftsländer für fatal. Beim Thema sichere Drittstaaten gibt es kein einiges Europa. "Die EU muss sich um das Wichtige kümmern, nicht um Staubsaugerleistung."

19.14 Uhr: Applaus bekommt dagegen Jörg Urban. Er plädiert dafür, dass Menschen, die durch das Asylverfahren fallen, das Land verlassen müssten. Zudem wisse man nicht genau, wer die Leute sind, die seit 2015 auf deutschen Straßen unterwegs sind.

19.10 Uhr: Katja Meier kassiert laute Häme aus dem Saal, als sie Kretschmer widerspricht. Der Ministerpräsident sagte, er wolle keine Bagatellisierung von Kriminalität. In anderen Ländern etwa würden immer mehr Menschen schwarzfahren. Meier ruft wütend: "Wer kleine Ladeneinbrüche begeht oder schwarzfährt, ist oft obdachlos oder bedürftig. Es braucht Sozialpolitik."

19.07 Uhr: Jetzt geht es in die Einzelrunde zwischen Meier, Urban, Kretschmer.

19.05 Uhr: Die FDP ist beim Thema Überwachung unterdessen zerrissen, sagt deren Spitzenkandidat Holger Zastrow.

19.03 Uhr: Rico Gebhardt sagt, er habe Angst, dass man die Axt an den Freiheitsrechten anlegen wolle. London sei ein gutes Beispiel dafür, dass totale Überwachung Kriminalität nicht verhindert. Seine Stimme heizt sich erneut auf. Wer in Görlitz klaue, laufe hinterher nicht über die Fußgängerbrücke, wo die Kamera hängt. Kretschmer wirft Gebhardt vor, einfach keine Ahnung von Görlitz zu haben.

19.01 Uhr: Kretschmer sagt, dass er selbst aus der Grenzregion komme und wisse, wie man unter der Kriminalität leide. Personal abzubauen, sei ein Fehler gewesen. Sollten die 1.000 neuen Beamten nicht reichen, sollen mehr folgen. Sachsen solle das sicherste Bundesland in Deutschland werden.

19 Uhr: Für Katja Meier ist Sachsen so sicher wie nie. Das sei ein Fakt. Gleichzeitig sei die Polizei nicht sichtbar und ansprechbar genug.

18.55 Uhr: Jörg Urban will indes Grenzkontrollen wiedereinführen und den Unternehmen in der Nähe der Grenze "unter die Arme greifen".

18.53 Uhr: Nun folgt das Thema Sicherheit. Die erste Frage geht an den Ministerpräsidenten: Wie kann Sicherheit im grenznahen Raum erhöht werden? Seine Antwort: Mehr Beamte, mehr Präsenz.

18.50 Uhr: Katja Meier wirbt unterdessen für freie Schulen. Sie seien in der Verfassung verankert und müssen die gleiche Finanzierung wie staatliche Schulen bekommen.

18.45 Uhr: AfD-Mann Urban will Geflüchtete unterdessen in ihrer Heimatsprache unterrichten. Es würde sich nicht lohnen, ihnen erst Deutsch beizubringen. Rico Gebhardt wirft ihm daraufhin Ausgrenzung vor. Für Grünen-Frau Katja Meier ist die Sprache außerdem der Schlüssel zur erfolgreichen Integration. 

© Jürgen Lösel

18.40 Uhr: Martin Dulig ist der Meinung, dass die Schule im Freistaat gerade lernt, keine Fehler zu machen. Schule müsse nicht nur Wissen, sondern auch Kompetenzen vermitteln. Bildung sei nicht auf das Thema Schule reduzierbar. 

18.39 Uhr: Für Rico Gebhardt ist klar, dass in Sachsen zu lange über die schwarze Null geredet und Stellen abgebaut wurden - auch bei der Bildung. "Dass neue Lehrer kommen, geht nicht so schnell." Die Stimmung steigt, Kretschmer steht neben ihm und lacht. Der Ministerpräsident für den ländlichen Raum ins Feld, die Schuldiskussion sei zu stark auf Leipzig und Dresden fokussiert. 

18.35 Uhr: Jetzt geht es in Einzelrunde: Kretschmer, Zastrow diskutieren noch einmal intensiv über das Thema Bildung.

18.32 Uhr: Rico Gebhardt will das Schulsystem auf den Kopf stellen, sondern ergänzen. "Ich würde es verbindlich einführen, wenn ich 51 Prozent hätte." Wenn in Sachsen 8,2 Prozent die Schule ohne Abschluss verlassen und bundesweit 6,2, könne im sächsischen Schulsystem nicht alles in Ordnung sein. Der Spitzenkandidat der Linkspartei spricht bisher am engagiertesten - wir aber immer wieder durch den Gong unterbrochen. 

18.28 Uhr: Martin Dulig will das jetzige System nach der Landtagswahl um eine Gemeinschaftsschule erweitern. Die beste Schulart solle sich durchsetzen. 

18.25 Uhr: AfD-Spitzenkandidat Jörg Urban sieht den Sanierungsstau hauptsächlich in den Großstädten. Für ihn reiche Geld alleine jedoch nicht. Auch er spricht sich für längeres, gemeinsames Lernen aus. 

18.23 Uhr: Auch FDP-Spitzenkandidat Holger Zastrow hat Sympathie für ein gemeinsames, längeres Lernen. Für ist das jedoch unrealistisch, weil die Finanzierung nicht geklärt ist. Die gesamte Schulstruktur sei auf das aktuelle System ausgerichtet. 

18.20 Uhr: Rico Gebhardt würde es begrüßen, wenn man in Sachsen die Gemeinschaftsschule einführen würde. Da müsse dann auch die CDU mal ihre Scheuklappen bei diesem Thema ablegen. 

18.18 Uhr: Katja Meier spricht sich für längeres, gemeinsames Lernen aus und fordert einen besseren Betreuungsschlüssel. Daneben brauche es eine bessere Bezahlung für Lehrer und Erzieher.

18.17 Uhr: SPD-Spitzenkandidat Martin Dulig wirbt für längeres gemeinsames Lernen. In der Schule soll es auch um Ethisches und Ästhetisches gehen.

18.15 Uhr: Zum Thema Bildung: Der Ministerpräsident verweist auf das Paket für Schulen in Großstädten. "In Leipzig haben wir viele Probleme mit Sanierungsstau. Wir wollen siebzig neue Schulen bauen und viel sanieren. Dafür haben wir ein neues Paket im Landtag in den Doppelhaushalt eingeplant. Sächsische Schüler sollen beste Bedingungen haben."

18.10 Uhr: Zunächst wollen die Menschen über Bildung sprechen - das ergab eine Abstimmung unter den Gästen im Kongresszentrum.

18.08 Uhr: Rico Gebhardt und Holger Zastrow werden gesondert vorgestellt. Jan Emendörfer, Chefredakteur der Leipziger Volkszeitung, setzt auf die Herkunftsfrage: "Gebhardt ist Ursachse, Zastrow wohnt seit 50 Jahren hier, ist also auch Sachse", sagt er.

18.06 Uhr: Kretschmer betritt die Bühne, dann dürfen auch Dulig, Meier und Urban auf die Bühne. Bei Urban gibt es deutlich weniger Applaus als bei den anderen Kandidaten.

18.02 Uhr: Annette Binninger, Chefin des Ressorts Politik bei der Sächsischen Zeitung, begrüßt die Gäste. Sie dankt den Spitzenkandidaten. "Ohne sie kein derartiges Format. Wir haben das schon öfter versucht, da war es in Sachsen noch schwierig."

17.59 Uhr: Eine Minute vor Beginn der Veranstaltung herrscht Trubel. Vor der Bühne werden Fotos der Spitzenkandidaten geschossen, die Zuschauer sollen jetzt mit dem Smartphone über die Themenfolge abstimmen. Trotz der Lautstärke sind etwa 130 Plätze leer geblieben, nicht alle haben es offensichtlich heute nach Dresden geschafft.

17.46 Uhr: Die Debatte kann pünktlich um 18 Uhr beginnen. Hinter der Bühne werden die Kandidaten in den Ablauf eingewiesen. 

17.37 Uhr: Ministerpräsident Kretschmer hat sich bemüht unauffällig unters Publikum gemischt und neben einem Seniorenpärchen in der linken Sitzreihe Platz genommen. Doch lange bleibt er nicht unentdeckt, hinter ihm hat sich bereits ein Fotograf positioniert. Er führt ein Gespräch über den Betreuungsschlüssel. "Der müsste erhöht werden oder?", sagt er. Eine blonde Frau mit Brille aus der Reihe vor ihm entgegnet: "Man muss erst mal das Personal ranschaffen."

17.25 Uhr: Alle Kandidaten sind eingetroffen und plaudern in einem Nebenraum, ein Techniker fängt jetzt mit der Verkabelung an, Katja Meier bekommt das erste Mikrofon. Sie bildet den einzigen bunten Punkt neben fünf Anzugträgern.

17.15 Uhr: Wenn am kommenden Sonntag in Sachsen Landtagswahl wäre, läge die CDU knapp vor der AfD. In einer heute veröffentlichten Umfrage im Auftrag der "Leipziger Volkszeitung" und der "Dresdner Neueste Nachrichten" erhielten die Christdemokraten 28 Prozent der Zweitstimmen und damit zwei Prozentpunkte mehr als die AfD (26 Prozent). Mehr zum aktuellen Sachsen-Trend lesen Sie hier. 

17.10 Uhr: Rentner Jürgen Bräuer ist heute mit Frau und einer Bekannten aus Chemnitz nach Dresden angereist. "Das wird eine entscheidende Wahl, weil es darum geht, ob die AfD zurückgedrängt werden kann." Der bekennende Kretschmer-Symphatisant hält es für bedenklich, dass in der Partei "einige Gruppierungen stark am rechten Rand unterwegs sind". Für das Ehepaar ist das Forum nicht wahlentscheidend, sie haben schon per Briefwahl abgestimmt. "Wir wollen die Persönlichkeiten mal live erleben", sagt Jürgen Bräuer.

17.07 Uhr: Der Einlass hat begonnen, langsam füllen sich die Reihen. SZ-Chefredakteur Uwe Vetterick geht durch die Reihen und begrüßt die Gäste persönlich.

17.03 Uhr: Auf dem Podium im Kongresszentrum werden nur die Spitzenkandidaten der sechs aussichtsreichsten Parteien Platz nehmen. Zur Landtagswahl treten insgesamt 19 Parteien an - darunter auch einige, die ungewöhnliche Konzepte, aber ungewisse Chancen auf den Einzug ins Parlament haben. Welches Parteien das sind, lesen Sie hier (SZ+).

16.56 Uhr: Grünen-Spitzenkandidatin Katja Meier ist als erste Politikerin im Kongresszentrum eingetroffen.

16.50 Uhr: Die Gäste der Sachsen-Debatte bestimmen heute übrigens, über welches Thema als erstes diskutiert wird. Die Reihenfolge der Themenblöcke Bildung, Sicherheit und die Entwicklung des ländlichen Raumes wird per Zuschauerabstimmung festgelegt.

16.45 Uhr: Die Spannung im Kongresszentrum steigt. Erste Gäste haben sich bereits an der Bar im Foyer eingefunden, Security Michael Iwanow muss die ungeduldigen Wartenden immer wieder auf den Einlass um 17 Uhr verweisen. Im Saal finden sich bereits immer mehr Journalisten und Fotografen ein, letzte technische Vorbereitungen werden getroffen.

So berichteten wir bis 16.45 Uhr:

Wenige Tage vor der sächsischen Landtagswahl am 1. September stellen sich heute Abend die Spitzenkandidaten der sechs aussichtsreichsten Parteien im Dresdner Kongresszentrum der Debatte.

Neben Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) diskutieren Martin Dulig (SPD), Jörg Urban (AfD), Rico Gebhardt (Linkspartei) sowie Katja Meier (Grüne) und Holger Zastrow (FDP). Eingeladen zu der Spitzenrunde haben die drei großen Regionalzeitungen in Sachsen – Freie Presse, Leipziger Volkszeitung und Sächsische Zeitung. 

Moderiert wird die Debatte von den drei Chefredakteuren: Uwe Vetterick (Sächsische Zeitung), Torsten Kleditzsch (Freie Presse) und Jan Emendörfer (Leipziger Volkszeitung). Eingeladen sind rund 400 Leserinnen und Leser zu der Großveranstaltung an der Elbe.

„Wir wünschen uns eine Debatte, die Antworten gibt auf wichtige Fragen, die sich viele Sachsen stellen“, sagt SZ-Chefredakteur Uwe Vetterick. „Antworten, die den Wählern helfen zu entscheiden, welche Partei sie ankreuzen auf dem Wahlzettel am 1. September.“ Die Spitzenkandidaten werden schwerpunktmäßig über die drei großen Themen dieser Landtagswahl diskutieren: Bildung, Sicherheit und die Entwicklung des ländlichen Raumes.

Auch wer keine Eintrittskarte mehr bekommen hat, kann die Veranstaltung trotzdem live verfolgen – hier bei uns auf sächsische.de. Ab 18 Uhr übertragen wir live aus dem Dresdner Kongresszentrum. Außerdem begleiten wir die "Elefantenrunde" mit einem Ticker. (SZ)

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