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Dynamo verliert in Kiel - und damit fast alle Hoffnung

Der Tabellenletzte macht kein schlechtes Spiel, unterliegt aber 0:2. Der Abstieg ist so gut wie besiegelt. Trainerstimmen und Liveticker zum Nachlesen.

Am Ende gibt es Tränen. Cheftrainer Markus Kauczinski und Fitnesstrainer Matthias Grahé trösten den 19-jährigen Kevin Ehlers. Sein Patzer leitete das 0:2 ein.
Am Ende gibt es Tränen. Cheftrainer Markus Kauczinski und Fitnesstrainer Matthias Grahé trösten den 19-jährigen Kevin Ehlers. Sein Patzer leitete das 0:2 ein. © dpa

Kiel. Dynamos Abstieg in die 3. Liga steht so gut wie sicher fest - oder es passiert jetzt wirklich noch ein Fußball-Wunder. Die Dresdner verloren am Donnerstagabend mit 0:2 bei Holstein Kiel und haben bei noch zwei ausstehenden Spielen weiterhin fünf Punkte Rückstand auf den Relegationsplatz. 

Das heißt: Die vor dem Tabellenletzten Dynamo platzierten Teams vom SV Wehen Wiesbaden und dem Karlsruher SC müssen nun jeweils ihre beiden letzten Spiele verlieren, gleichzeitig müsste Dynamo am Sonntag in Sandhausen und eine Woche später gegen Osnabrück gewinnen. Wie gesagt, die Chancen auf den Klassenerhalt in der zweiten Liga bestehen im Prinzip nur noch theoretisch.

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Das sagen die Trainer nach dem Spiel:

Markus Kauczinski (Dresden): "Glückwunsch an Kiel, das ist natürlich ein verdienter Sieg. Wir waren gut drin im Spiel, hatten durch Ondrej Petrak nach einer guten Balleroberung eine Chance, die vereitelt wird. Es war ein ausgeglichenes Spiel, das jede Mannschaft auf ihre Weise geführt hat - bis zu dem Zeitpunkt, als wir in Unterzahl geraten. Dann verteidigen wir das am Flügel schlecht, geraten in Rückstand. Das mussten wir erst einmal sacken lassen, haben uns in der Halbzeit neu ausgerichtet, um vielleicht mit Freistößen und Eckbällen noch etwas zu erreichen. Bei dem, was wir in den  Beinen, in den Knochen haben, wird es schwer: noch mehr Wege, noch mehr Kampf. Wir haben es probiert. Es tut weh, wenn man sieht, wie die Spieler laufen, alles versuchen, aber einfach nicht mehr können. Wie so viele Dinge, die wir hinnehmen mussten, müssen wir auch diese Niederlage hinnehmen. Ob am Sonntag in Sandhausen noch was geht, weiß ich nicht in unserer Verfassung. Wir müssen den Niederschlag erst einmal verdauen." 

Fabian Boll (Kiel): "Wir sind froh, dass wir den Deckel drauf gemacht haben. Mal wieder zu null zu spielen, war definitiv auch ein Ziel von uns. Unser Torwart hält uns einmal im Spiel. Mit dem Platzverweis und dem Tor direkt vor der Pause, das tat uns natürlich gut. Trotzdem hat uns in der zweiten Halbzeit phasenweise die Souveränität gefehlt, so einen Negativlauf mit nur einem Sieg aus neun Spielen geht nicht spurlos an einem vorbei. Ich bin froh, dass wir die drei Punkte in Kiel behalten konnten."

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Der Liveticker zum Nachlesen:

90. Minute +3: Abpfiff in Kiel. Dynamo verliert mit 0:2 und hat weiter fünf Punkte Rückstand auf den Relegationsplatz bei zwei noch ausstehenden Spielen und der viel schlechteren Tordifferenz. Der Knackpunkt diesmal war der Platzverweis für Jannik Müller kurz vor der Pause verbunden mit Kiels Führungstreffer in der Nachspielzeit der ersten Hälfte.

Eine spielentscheidende Szene: Nach zwei Fouls binnen dreieinhalb Minuten sieht Jannik Müller kurz vor der Pause die Gelb-Rote Karte. Dynamo spielt die zweite Halbzeit in Unterzahl.
Eine spielentscheidende Szene: Nach zwei Fouls binnen dreieinhalb Minuten sieht Jannik Müller kurz vor der Pause die Gelb-Rote Karte. Dynamo spielt die zweite Halbzeit in Unterzahl. © dpa

90. Minute + 2: Insgesamt drei Minuten Nachspielzeit sind angezeigt. Doch hier passiert nichts mehr. Broll wehrt noch eine Chance der Kieler ab.

90. Minute: Das war's. Einmal mehr läuft so ziemlich alles schief, was schief laufen kann. Dynamo machte kein schlechtes Spiel, aber zwei, drei entscheidende Fehler - die der Gegner konsequent ausnutzte. 

88. Minute: Das nötige Match-Glück, von dem Sportchef Minge vor dem Spiel sprach, hat Dynamo überhaupt nicht. 

86. Minute: Jeremejeff trifft für Dynamo nach starkem Pass von Donyh. Doch der Schiedsrichter entscheidet auf Abseits, der Video-Assistent bestätigt das. Eine Millimeter-Entscheidung.

84. Minute: Das Spiel ist gelaufen. Dynamo wechselt trotzdem das fünfte Mal, Donyoh kommt für Petrak.

80. Minute: 2:0 für Kiel. Ehlers verliert den Ball, Kiel kontert, und Lauberbach vollendet für die Gastgeber. Damit dürfte das Spiel entschieden sein. Und die Lage wird immer aussichtsloser. Ballas muss Ehlers danach trösten, dem die Tränen in den Augen stehen.

77. Minute: Dynamo versucht alles, doch wirklich gefährlich werden die Dresdner nicht. Im Gegenteil, bei Ballverlusten eröffnen sich für Kiel immer wieder große Konterräume.

74. Minute: Wechselspieler Hartmann treibt die Kollegen an. "Macht weiter so", ruft er von der Seitenlinie. Noch gut eine Viertelstunde bleibt.

72. Minute: Rückschlag, der nächste. Petrak sieht die Gelbe Karte. Es ist seine fünfte, er fehlt damit am Sonntag beim Spiel in Sandhausen.

70. Minute: Broll rettet gegen Reese. Dynamo greift jetzt sehr zeitig an, das reißt aber auch Lücken in der eigenen Defensive.

66. Minute: Erster Torschuss für Dynamo in der zweiten Halbzeit. Terrazzino schießt, verfehlt das Ziel. Aber immerhin. Und danach eine fast identische Situation. Wieder nichts.

63. Minute: Dynamo findet offensiv überhaupt nicht mehr statt. Kiel dominiert mehr denn je, hat nach der Pause über 80 Prozent Ballbesitz.

58. Minute: Dynamo ändert die Taktik. Mit Jeremejeff und Terrazzino sind jetzt zwei spielstarke Offensivkräfte im Spiel, allerdings auch zwei, die zuletzt eher glücklos wirkten.

55. Minute: Kiel deutlich besser. Dynamo müht sich - und wechselt noch zweimal aus. Jeremejeff und Terrazzino kommen ins Spiel, Schmidt und Makienok gehen raus.

52. Minute: Das wird jetzt eine Willens- und vor allem Kraftfrage. Zur Erinnerung: Es ist Dynamos siebentes Spiel in 19 Tagen.

49. Minute: Kleine Hoffnung für Dynamo: Kiel ist Spezialist für das Verspielen von Führungen... Sieht aber gerade nicht danach aus.

47. Minute: Die Ausrichtung ist klar: alles auf Offensive. Dynamo spielt jetzt mit Doppelspitze, Schmidt rückt nach vorn an die Seite von Makienok. Im Mittelfeld spielen Ebert, Horvath und Petrak. Und Ehlers nimmt Müllers Platz in der Abwehr-Viererkette ein.

46. Minute: Die zweite Halbzeit hat begonnen. Mit zwei Wechseln: Ehlers und Ebert sind im Spiel, rausgegangen sind Klingenburg und Husbauer.

Halbzeit: Viel schlechter hätte es nicht laufen können. Wieder gerät Dynamo in Rückstand, zudem bestreitet man nach der Gelb-Roten Karte für Müller die zweite Halbzeit in Unterzahl. Aus gegebenem Anlass zitieren wir deshalb jetzt noch mal den Trainer: "Alles scheißegal jetzt, wir hauen alles rein." Die Worte von Kauczinski von kurz vorm Anpfiff sind jetzt aktueller denn je.

45. Minute + 2: Kurz danach ist Halbzeit. 

Emmanuel Iyoha erzielt für Kiel das 1:0. Patrick Schmidt und René Klingenburg können dem Ball nur hinterherschauen.
Emmanuel Iyoha erzielt für Kiel das 1:0. Patrick Schmidt und René Klingenburg können dem Ball nur hinterherschauen. © dpa

45. Minute + 1: Und dann passiert es tatsächlich in der Nachspielzeit, Dynamo gerät in Rückstand. Die schlechten Nachrichten reißen nicht ab. Iyoha schießt von der Strafraumgrenze und trifft zum 0:1 aus Dresdner Sicht.

43. Minute: Der nächste Rückschlag für Dynamo also, dabei lief es bislang zumindest in diesem Spiel gar nicht schlecht. Jetzt heißt es: ohne Gegentor in die Halbzeitpause kommen.

Wegen Meckerns sieht Dynamos Trainer Markus Kauczinski die Gelbe Karte.
Wegen Meckerns sieht Dynamos Trainer Markus Kauczinski die Gelbe Karte. © dpa

41. Minute: Klare Sache, dem Schiedsrichter bleibt keine andere Wahl. Da nützt auch das Meckern von Dynamos Trainer Kauczinski nichts, der dafür die Gelbe Karte sieht.

39. Minute: Gelb-Rote Karte für Müller. Nachdem er keine vier Minuten zuvor schon die Gelbe Karte sieht, springt der Innenverteidiger diesmal in Gegenspieler Dehm hinein. Trifft zwar auch den Ball, aber eben nicht nur.

Das Foul, das zum Platzverweis führt. Müller bringt Dehm zu Fall.
Das Foul, das zum Platzverweis führt. Müller bringt Dehm zu Fall. © dpa

38. Minute: Klasse Parade von Torwart Broll gegen Kiels Reese - hätte aber nicht gezählt. Abseits.

31. Minute: Freistoß Kreuzer, offenbar gefährlicher als es von außen aussieht. der Torwart hat Mühe, es gibt den nächsten Eckball. Auch der bringt nichts ein.

29. Minute: Kiels Reese schießt, und das ist schon deutlich gefährlicher gewesen. Und doch vorbei.

28. Minute: Dynamos Kapitän und Abwehrchef Ballas versucht es mit einem Fernschuss, an Freund und Feind vorbei ins Toraus.

24. Minute: Kiel nun wieder am Zug, mit mehr Ballbesitz, mit besserer Spielkontrolle. Nur Strafraumszenen sind in diesem Spiel bislang absolute Mangelware.

20. Minute: Jetzt wieder mal ein Eckball für Kiel, doch Makienok räumt in der Mitte ab. Im zweiten Versuch wird es gefährlicher. Diesmal rettet Löwe.

Verteiltes Spiel, in dem es mitunter auch ordentlich zur Sache geht. Hier Kiels Fabian Reese im Zweikampf gegen Niklas Kreuzer und Torwart Kevin Broll.
Verteiltes Spiel, in dem es mitunter auch ordentlich zur Sache geht. Hier Kiels Fabian Reese im Zweikampf gegen Niklas Kreuzer und Torwart Kevin Broll. © fishing4

15. Minute: Die Chance hatte Signalwirkung, Dynamo ist jetzt ganz gut im Spiel. Und fast zu verspielt kurz vorm Kieler Strafraum. Dass die Gastgeber defensiv anfällig sind, wird sofort deutlich. Zuletzt kassierten sie immer zwei Gegentore...

11. Minute: Das wäre es gewesen, doch das ist Dynamos Problem in diesen Tagen. Die Chancenverwertung ist nicht effektiv genug, um nicht schlecht zu sagen. Eine Ausnahme: das Spiel in Wiesbaden. Und prompt wurde 3:2 gewonnen. Der bislang einzige Sieg nach dem Re-Start.

9. Minute: Erster ernstzunehmender Vorstoß der Dresdner. Schmidt zieht in Richtung Strafraum, spielt aber einen schlechten Pass. Kurz danach hat Petrak die große Chance zur Führung. Seinen Schuss kann der Torwart gerade noch um den Pfosten lenken. Die Ecke danach bringt nichts ein.

8. Minute: Freistoß Kiel, keine Gefahr. Die Gastgeber sind leicht feldüberlegen, Dynamo hat mal wieder Mühe, ins Spiel zu finden.

5. Minute: Gleich sind fünf Minuten rum, verhaltener Beginn beider Mannschaften.

1. Minute: Und jetzt ist es wirklich soweit, das Spiel läuft.

ANPFIFF

18.31 Minute: Das Spiel läuft - noch nicht. Im Tornetz ist ein kleines Loch, moniert der Schiedsrichter-Assistent. Mit Kabelbindern wird das Problem gelöst.

18.30 Uhr: Schiedsrichter heute ist Patrick Ittrich. 

18.28 Uhr: Gleich geht es los, beide Mannschaften stehen auf dem Platz im sonnigen Kiel.

18.24 Uhr: Noch-Sportchef Ralf Minge meldet sich via Sky zu Wort. Auch er verspricht, dass Mannschaft und Trainerteam bis zum Schluss alles raushauen werden. "Wir haben noch mal jedes Steinchen umgedreht. Die erste Priorität muss sein, dass wir unser Potenzial aufs Feld bringen. Wir versuchen alles, und dann muss man vielleicht auch mal ein bisschen Matchglück haben", sagt Minge, dessen Vertrag am 30. Juni endet. Über eine Verlängerung haben er und der Aufsichtsrat sich nicht einigen können.

Es ist angerichtet... Das Stadion in Kiel. Zuletzt hat Dynamo hier 2015 gewonnen. Tore damals: Stefaniak und Eilers. Lang, lang ist's her. Und Dynamos einziger Sieg in acht Partien bei den Norddeutschen.
Es ist angerichtet... Das Stadion in Kiel. Zuletzt hat Dynamo hier 2015 gewonnen. Tore damals: Stefaniak und Eilers. Lang, lang ist's her. Und Dynamos einziger Sieg in acht Partien bei den Norddeutschen. © dpa

18.20 Uhr: Und jetzt noch der Rückblick - auf den bis dato letzten und auch einzigen Sieg der Dresdner in Kiel. Im Oktober 2015 war's, in der Aufstiegssaison also. 2:1 gewann Dynamo damals dank der Torschützen Stefaniak und Eilers.

18.17 Uhr: Ein Blick auf Dynamos Ersatzbank. Dort werden gleich Platz nehmen: Boss (Tor), Wahlqvist, Hamalainen, Ehlers, Hartmann, Terrazzino, Ebert, Donyoh, Jeremejeff. Heißt: Auch der angeschlagene Donyoh ist zumindest für einen Kurzeinsatz bereit.

18.14 Uhr: Große Hoffnungen ruhen auf Makienok. "Er ist unheimlich wichtig für uns, er ist unser gefährlichster Stürmer. Wir sind froh, dass er wieder auf dem Platz steht", erklärt Kauczinski.

18.10 Uhr: Noch 20 Minuten bis zum Anpfiff. "Wir rennen die gesamte Saison hinterher und haben uns immer wieder rangekämpft", sagt Kauczinski im Vorab-Gespräch im TV-Sender Sky. Und er schiebt kämpferisch hinterher: "Alles scheißegal jetzt, wir hauen alles rein. Wir können Kiel schlagen."

17.57 Uhr: Ansonsten, wie gesagt, die zu erwartende Aufstellung. Mit Kreuzer und Löwe auf den Außenpositionen der Abwehr-Viererkette, in der allerdings der 19-jährige Ehlers nach seinen zwei Patzern von Bielefeld fehlt. An seine Stelle rückt Müller. Im defensiven Mittelfeld ersetzt Klingenburg den gelbgesperrten Nikolaou.

17.55 Uhr: Es ist die zu erwartende Startformation - mit der guten Nachricht, Simon Makienok kann spielen. Der Däne ist mit 2,01 Meter nicht nur Dynamos Größter, er war in den letzten Wochen auch der Torgefährlichste und Treffsicherste. Am Montag beim 0:4 in Bielefeld fehlte er noch verletzt. Die Frage wird sein, wie lange Makienok durchhält. Denn wirklich fit ist er in den letzten Tagen natürlich nicht geworden.

17.53 Uhr: Jetzt haben wir die Aufstellung, und so startet Dynamo ins Endspiel in Kiel: Broll - Kreuzer, Müller, Ballas, Löwe - Klingenburg, Petrak - Schmidt, Husbauer, Horvath - Makienok.

17.42 Uhr: Das Spiel wird das siebente in 19 Tagen für Dynamo sein - und der Druck diesmal noch größer. Verlieren verboten! "Es geht um Konsequenz, Aggressivität, aber auch eine gewisse Spielfreude und Präzision. Diese Mischung müssen wir treffen", fordert Kauczinski.

Augen zu und durch - die Devise ist klar. Dynamo muss in Kiel gewinnen. Jannis Nikolaou, hier beim Kopfball, wird in diesem Spiel aber Gelb-gesperrt fehlen. Dabei ist er Dynamos Feldspieler mit den meisten Einsätzen.
Augen zu und durch - die Devise ist klar. Dynamo muss in Kiel gewinnen. Jannis Nikolaou, hier beim Kopfball, wird in diesem Spiel aber Gelb-gesperrt fehlen. Dabei ist er Dynamos Feldspieler mit den meisten Einsätzen. ©  dpa/Robert Michael

17.39 Uhr: Da die Aufstellung auf sich warten lässt, noch einmal kurz die Konstellation. Dynamo hat fünf Punkte Rückstand auf den Relegationsplatz. Mit einem Sieg heute wären es nur noch zwei Zähler bei zwei noch ausstehenden Spielen. Mehr zur Konstellation inklusive spannender Rechenspiele und dem Sächsische.de-Tipp gibt es hier: "Kiel entscheidet Dynamos Abstiegskampf"

17.26 Uhr: Die personelle Lage: Mit Jannis Nikolaou (fünfte Gelbe Karte), Dzenis Burnic (Sprunggelenk) und Justin Löwe (Schulter) fallen drei Spieler definitiv aus, zudem sind Simon Makienok und Godsway Donyoh noch angeschlagen. "Oft habe ich die Aufstellung am Abend zuvor fertig, doch jetzt gibt es Fragezeichen bis zur letzten Besprechung. Diese besondere Situation, in der wir uns befinden, bringt auch für mich besondere Momente", betont Kauczinski.

17.22 Uhr: Genau darum geht es. Dynamo muss heute gewinnen. In gut einer Stunde ist Anpfiff, und gleich kommen die Aufstellungen.

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Das 0:4 in Bielefeld ist so deutlich, wie es das Ergebnis aussagt - und danach klar: Der Abstieg rückt immer näher. Aufgeben, sagt Marco Hartmann, wird er nicht.

17.20 Uhr: Willkommen im Liveticker. Heute halten wir es ganz mit Dynamos Trainer. Die Situation ist selbsterklärend, "jeder weiß, was uns erwartet", sagte Markus Kauczinski gestern. "Du musst nicht nachdenken, sondern punkten."

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