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Dynamo zum Abschied mit Pyro, Toren und Tränen

Vorm Stadion sind Hunderte Fans, Pyrotechnik wird gezündet. Auf dem Platz steht es 2:2. Dann beginnt die dritte Halbzeit - der Liveticker zum Nachlesen.

Patrick Schmidt und die Mannschaft werden nach dem Spiel und dem Abstieg von den Fans vor dem Stadion mit Pyrotechnik gefeiert.
Patrick Schmidt und die Mannschaft werden nach dem Spiel und dem Abstieg von den Fans vor dem Stadion mit Pyrotechnik gefeiert. © dpa/Robert Michael

18.35 Uhr: Und noch eine allerletzte Anmerkung, weil es bereits die ersten Nachfragen gab. Die Minge-Jeansjacke wird es nicht zu kaufen geben, auch nicht im Dynamo-Fanshop. Stattdessen sollen einige Exemplare für einen guten Zweck versteigert werden.

18.30 Uhr: Noch eine kurze Zusammenfassung der dritten Halbzeit vor dem Stadion, die  einige Spieler mit Tränen in den Augen erlebten. Noch einmal wurde massiv Pyrotechnik. K-Block-Vorsänger „Supp“ lobte die Mannschaft für ihren Einsatzbereitschaft und ihren Kampfeswillen. Dabei hob er Chris Löwe heraus, „der mit seinem Interview uns allen aus der Seele gesprochen hat.“ Am meisten gefeiert wurde aber der scheidende Sportgeschäftsführer Ralf Minge. Immer wieder skandierten die Fans seinen Namen. Minge war sichtlich gerührt, verneigte sich immer wieder. Vorsänger und Ansager „Supp“ beendete dann die Versammlung mit den Worten: "Geht nach Hause oder geht ein Bier trinken und kommt in der neuen Saison wieder. Dann werden wir hier alles zerreißen."

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Am Ende raucht es noch einmal gewaltig vor dem Rudolf-Harbig-Stadion - und dann ist die Dynamo-Saison tatsächlich beendet.
Am Ende raucht es noch einmal gewaltig vor dem Rudolf-Harbig-Stadion - und dann ist die Dynamo-Saison tatsächlich beendet. © dpa/Robert Michael

18.03 Uhr: Das Schlusswort hat dann Markus Kauczinski: „Ich will nicht wissen, was hier bei einem Aufstieg los ist. Es wird Zeit, dass wir wieder zusammen feiern, zusammen schimpfen, zusammen gewinnen und auch zusammen verlieren können bei dieser Verrücktheit hier“, sagte Dynamo-Trainer Markus Kauczinski nach dem erst einmal letzten Spieltag im Corona-Notbetrieb, also unter Ausschluss von Zuschauern.

17.59 Uhr: Der Trainer bedankt sich zudem für die Unterstützung der Fans. "Bezeichnend" für die Begeisterung sei das, was während des Spiels vor dem Stadion passierte. 

17.52 Uhr: Markus Kauczinski sagt, Dynamo verlasse die Liga erhobenem Hauptes. Die Solidargemeinschaft habe die Bundesliga im Besonderen und den Fußball allgemein gerettet - und Dynamo habe den Preis dafür bezahlt.

17.48 Uhr: Die Pressekonferenz im Stadioninneren hat begonnen. Osnabrücks Trainer Daniel Thioune beglückwünscht Dynamo für die Mentalität, die die Mannschaft in den letzten Corona-Wochen gezeigt hat. 

17.42 Uhr: Auch Ralf Minge ist da - und wird noch frenetischer gefeiert. Der Sportchef, dessen Vertrag nach sechseinhalb Jahren am Dienstag endet, verneigt sich zum Dank. Reden möchte er nicht. Dass er ergriffen ist, sieht man.

Dynamos scheidender Sportdirektor Ralf Minge klatscht nach dem Spiel mit Trainer Markus Kauczinski ab.
Dynamos scheidender Sportdirektor Ralf Minge klatscht nach dem Spiel mit Trainer Markus Kauczinski ab. © dpa/Robert Michael

17.35 Uhr: Die Mannschaft geht raus vors Stadion, also in den Stadionumlauf - und wird von den Fans frenetisch gefeiert. Kapitän Florian Ballas greift zum Mikrofon und bedankt sich für die Unterstützung, und er verspricht: "Wir kommen wieder!" Er meint, den Wiederaufstieg.

17.23 Uhr: Noch-Sportchef Ralf Minge ist auf den Rasen gekommen. Er klatscht mit jedem Spieler ab. Gleich soll es noch ein gemeinsames Bild von Mannschaft und Mingus, wie ihn Freunde nennen dürfen, auf dem Platz geben.

ABPFIFF

90. Minute + 3: Abpfiff. Das war´s, das Spiel endet 2:2, die Saison mit dem letzten Tabellenplatz. Dynamo muss einmal mehr in die 3. Liga absteigen.

90. Minute + 1: Die Nachspielzeit ist angebrochen.

Die Saison ist gelaufen, das Plakat wird eingerollt. Dynamo verabschiedet sich als Absteiger in die Sommerpause.
Die Saison ist gelaufen, das Plakat wird eingerollt. Dynamo verabschiedet sich als Absteiger in die Sommerpause. © dpa/Robert Michael

89. Minute: Zwischenzeitlich ist Jannik Müller für Kreuzer im Spiel, und Maximilian Großer gibt sein Profidebüt, er kommt für Wahlqvist.

86. Minute: Die letzten Minuten laufen. Dynamo versucht noch einmal alles, jetzt kontert Osnabrück. Es fehlt auf beiden Seiten aber an Präzision - und längst wohl auch an Kraft und Konzentration.

82. Minute: Vor dem Stadion werden die Fans unruhig. Durch eine offene Tür versuchen erste Fans, den K-Block zu stürmen. "Aufmachen, aufmachen", ruft die Masse.

80. Minute: TOR! Osnabrück schafft tatsächlich den Ausgleich zum 2:2. Der eingewechselte Schmidt trifft per direkt verwandeltem Freistoß. In der Mauer springt Husbauer nicht mit nach oben, über ihn rauscht der Ball ins Tor.

76. Minute: TOR! Osnabrück verkürzt auf 1:2. Dynamo kann nicht klären, und Quahim nutzt die Lücken in der Defensive zum Anschlusstreffer. Jetzt wird es also doch noch mal spannend.

73. Minute: Hier ist die Luft wirklich raus. Schmidts Schuss geht weit vorbei... In Fürth führt Karlsruhe - und würde Nürnberg damit auf den Relegationsplatz schubsen. Wehen Wiesbaden führt übrigens auch, deutlich mit 5:2 gegen St. Pauli. Bleibt es so, muss Dynamo als Tabellenletzter absteigen.

68. Minute: Trinkpause für alle. Bei schwül-warmen Bedingungen keine schlechte Idee, zumal dieses Spiel ohnehin so gut wie gelaufen zu sein scheint.

63. Minute: Eckball, der nächste. Bringt nichts ein. Stattdessen donnert´s gut hörbar abermals vor dem Stadion. Die taktische Ausrichtung ist klar: Horvath soll frischen Wind und noch mehr Tempo für die Konter bringen, Hartmann zur Absicherung gegen stärker aufkommende Gäste beitragen.

60. Minute: Dynamo wechselt aus. Marco Hartmann und Sascha Horvath kommen, dafür müssen Torschütze Terrazzino sowie Königsdörffer weichen.

Dynamos Nachwuchshoffnung Ransford-Yeboah Königsdörffer gehörte einmal mehr zur Anfangsformation. Dass es ihm noch Erfahrung fehlt, hat dieses Spiel gezeigt. Muss nach einer Stunde Spielzeit raus.
Dynamos Nachwuchshoffnung Ransford-Yeboah Königsdörffer gehörte einmal mehr zur Anfangsformation. Dass es ihm noch Erfahrung fehlt, hat dieses Spiel gezeigt. Muss nach einer Stunde Spielzeit raus. © dpa/Robert Michael

59. Minute: TOR! Dynamo kontert - und erzielt das 2:0 durch Patrick Schmidt. Nach Ballgewinn in der Abwehr geht es ganz schnell. Husbauer treibt den Ball nach vorn, setzt Schmidt in Szene. Der macht einen Haken und zirkelt den Ball ins Tor. Zu diesem Zeitpunkt sicher überraschend, aber insgesamt nicht unverdient.

57. Minute: Nach einem Eckball für Osnabrück klärt Kapitän Ballas per Kopf.

55. Minute: Verteiltes Spiel jetzt mit Tendenz zu Osnabrücker Feldvorteilen. Die Gäste machen jetzt mehr Druck. 

48. Minute: Jetzt Freistoß für Osnabrück - ans Außennetz.

47. Minute: Siebenter Eckball für Dynamo, nachdem Terrazzinos Schuss abgefälscht wurde. Doch wieder ungefährlich, eine typische Dynamo-Schwäche in dieser Saison.

46. Minute: Die zweite Halbzeit hat begonnen, und Dynamos Torwart Boss muss gleich zupacken. 

Halbzeit: Dynamo geht mit einer doch sehr verdienten Führung in die Pause. Die Gastgeber sind die spielbestimmende Mannschaft, auch wenn nicht alles gelingt. Osnabrück beschränkt sich auf das Nötigste. 

45. Minute + 2: Noch ein Eckball in der Nachspielzeit, wieder von Kreuzer. Der Torwart wehrt ab und der Schiedsrichter pfeift ab.

45. Minute: Donyoh zieht in Richtung Tor, verstolpert dann aber selbst den Ball. Das ist zu wenig. Gute Möglichkeit vertan. Kurz danach hat Terrazzino die Chance, doch sein Schuss nach schönem Solo wird abgeblockt.

Ein Banner mit der Aufschrift "Dynamo wird niemals untergehen!" hängt auf der Tribüne.
Ein Banner mit der Aufschrift "Dynamo wird niemals untergehen!" hängt auf der Tribüne. © dpa/Robert Michael

43. Minute: Gut zu hören ist auch Dynamos Co-Trainer Heiko Scholz, der die Spieler immer wieder antreibt. 

41. Minute: Ist das Osnabrücks Schlussoffensive? Die Gäste haben jetzt mehr vom Spiel. Husbauer sieht Gelb, weil er einen Angriff nur per Foul stoppen kann - und dann noch den Ball wegschlägt.

Ralf Minge auf seinem Stammplatz im Stadion - der Pressetribüne. Es ist seine bekanntlich letzte Partie als Sportchef.
Ralf Minge auf seinem Stammplatz im Stadion - der Pressetribüne. Es ist seine bekanntlich letzte Partie als Sportchef. © dpa-Zentralbild

35. Minute: Als hätten wir´s beschrieen... Großchance Osnabrück, Glanzparade Boss. 

34. Minute: Torwart Boss erlebt an seinem 27. Geburtstag einen bislang geruhsamen Nachmittag. Bislang gibt es keine einzige Osnabrücker Möglichkeit zu verzeichnen, nichts, wo Boss hätte ernsthaft eingreifen müssen.

32. Minute: Zweiter Eckball von Kreuzer - bringt nichts ein.  Und kurz danach der dritte - wieder nichts. Dynamo mit fast 60 Prozent Ballbesitz.

29. Minute: Es ist ein munteres, abwechslungsreiches Spiel, dem es jedoch an Torraum-Szenen mangelt. Stattdessen hört man es immer wieder vor dem Stadion krachen und donnern.

25. Minute: Jetzt fehlen also nur noch zwölf Tore... Nein, Karlsruhe hat in Fürth den Ausgleich erzielt. Und an der Tabellenspitze? Heidenheim, Tabellendritter, liegt 0:2 in Bielefeld zurück. Doch der Hamburger SV, der davon profitieren will, liegt im Heimspiel gegen Sandhausen ebenfalls 0:2 zurück.

Der kleine Jubel nach dem Führungstor: Torschütze Marco Terrazzino (Mitte) freut sich mit Ondrej Petrak und Ransford-Yeboah Königsdörffer.
Der kleine Jubel nach dem Führungstor: Torschütze Marco Terrazzino (Mitte) freut sich mit Ondrej Petrak und Ransford-Yeboah Königsdörffer. © dpa/Robert Michael

23. Minute: TOR! Und da ist die Führung. 1:0 durch Marco Terrazzino. Über Kreuzer und Donyoh kommt der Ball zur Leihgabe des SC Freiburg, der per Kopf trifft.

20. Minute: Osnabrück findet besser ins Spiel, hat besser gesagt die anfängliche Zurückhaltung so langsam abgelegt. Dynamo versucht weiter das Spiel zu machen.

17. Minute: Kurz der Blick nach Fürth, wo Karlsruhe mit 0:1 im Rückstand liegt. Ein 13:0-Sieg für Dynamo müsste jetzt her...

15. Minute: Dynamo macht das sehr ordentlich, sehr engagiert. Nur in Tornähe fehlt die letzte Durchschlagskraft, wie so häufig also in dieser Saison.

10. Minute: Die Anfangsphase geht klar an Dynamo, also auch auf dem Spielfeld. 

7. Minute: Im Stadion hört man die Fans rufen. Die Situation vor dem Stadion wird aber langsam auch unübersichtlich. Die Straßenbahnen kommen nur mit Mühe durch, zudem werden erste Rauchbomben gezündet.

6. Minute: Kurz danach die fast identische Situation über Donyoh. Ergebnis ist der erste Eckball und im Anschluss daran Petraks Kopfball, der das Tor aber verfehlt. 

5. Minute: Dynamos erste Torannäherung über Donyoh, Terrazzinos Schuss wird dann aber abgeblockt.

3. Minute: Wir korrigieren gleich mal die taktische Ausrichtung. Tor und Abwehrkette sind ja klar, doch davor sieht es wie folgt aus: Husbauer, Petrak - Königsdörffer, Terrazzino, Donyoh - Schmidt

1. Minute: Schiedsrichter Tobias Reichel aus Stuttgart hat das Spiel angepfiffen.

ANPFIFF

15.27 Uhr: Gleich geht es los. Hier noch mal schnell die Konstellation: Dem Tabellenletzten fehlen zum Relegationsplatz, den der Karlsruher SC innehat, drei Punkte und 14 Tore. Heißt: Karlsruhe muss verlieren, Dynamo gewinnen - und dabei eben jene 14 Tore aufholen.

Zur besseren Einordnung für jene, die jetzt an die gestrige Bundesliga denken mit Werder Bremens 6:1-Erfolg und Düsseldorfs 0:3-Niederlage bei Union Berlin: Die Dresdner stellen die mit Abstand schlechteste Offensive der Liga mit gerade mal 30 Toren in den 33 bisherigen Partien. "Der Glaube ist nicht da, weil es nicht realistisch ist. Trotzdem wollen wir nach vorne spielen und den Leuten zeigen, dass wir eine 0,0000001-Chance versuchen zu nutzen", erklärt Kauczinski.

Rund 200, 300 Dynamo-Fans haben sich vor dem Stadion versammelt.
Rund 200, 300 Dynamo-Fans haben sich vor dem Stadion versammelt. © sächsische.de

15.15 Uhr: Rund 200, 300 Fans haben sich vor dem Stadion versammelt und skandieren "Dynamo, Dynamo". Und im Stadion hängt ein Plakat: "Dynamo wird niemals untergehen"

Die Mannschaft verabschiedet sich auf ihre Weise von Sportchef Minge, dessen Jeansjeack in Fußball-Dresden mittlerweile Kult-Charakter hat. Diese Jeansjacke mit Aufschrift tragen die Spieler bei der Erwärmung.
Die Mannschaft verabschiedet sich auf ihre Weise von Sportchef Minge, dessen Jeansjeack in Fußball-Dresden mittlerweile Kult-Charakter hat. Diese Jeansjacke mit Aufschrift tragen die Spieler bei der Erwärmung. © Verein

15.00 Uhr: Noch eine halbe Stunde bis zum Anpfiff, und wir hatten es ja bereits geschrieben. Eine offizielle Verabschiedung soll und kann es nicht geben - aufgrund der Corona-Bestimmungen. Die Mannschaft verabschiedet sich auf ihre Art. Mit Jeansjacke, Minges Markenzeichen, samt Rückenaufdruck bestreitet das Team heute die Erwärmung.

14.44 Uhr: Auf der Bank sitzen heute: Hartmann, Klingenburg, Müller, Horvath, Kulke, die A-Jugendlichen Gollnack und Großer und wie gesagt Ersatztorwart Kiefer. Ein Platz auf der Bank bleibt frei. Heißt: Ebert, Atik und Hamalainen sind ebenfalls verletzt.

14.40 Uhr: Ansonsten verzichtet der Trainer auf Überraschungen. Die Anfangsformation: Boss - Wahlqvist, Ballas, Nikolaou, Kreuzer - Petrak - Donyoh, Husbauer, Terrazzino, Schmidt - Königsdörffer. 

14.37 Uhr: Die Aufstellung ist da - mit Tim Boss im Tor, der heute seinen 27. Geburtstag feiert. Und Nachwuchstorwart Stefan Kiefer sitzt auf der Ersatzbank. Als weder Kevin Broll noch Patrick Wiegers sind dabei.

14.33 Uhr: Die Aufstellung dürfte in den nächsten Minuten kommen. Fest steht: Patrick Ebert spielt nicht, er hat in zivil das Stadion schon wieder verlassen. Und auch Torwart Kevin Broll spielt nicht. Dagegen erhält Ersatztorwart Tim Boss eine Art Abschiedsspiel. Sind das schon Vorzeichen für die nächste Saison?

14.32 Uhr: Offen ist wie immer in den Partien nach der Corona-Zwangspause die Aufstellung, diesmal mehr denn je. Nicht spielen können die verletzten Dzenis Burnic, Justin Löwe, Alexander Jeremejeff und Kevin Ehlers sowie der Rotgesperrte Chris Löwe. Simon Makienok ist noch fraglich. Zudem, meint der Trainer, sei er "hin und hergerissen", ob und wie er den Spielern, die Dynamo verlassen, einen Abschied auf dem Rasen gewährt.

14.30 Uhr: Ausfallen wird auch ein großer Abschied von Sportchef Ralf Minge. Es wird vielmehr ein ganz leiser, einer unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Schon am Freitag hatte der 59-Jährige, dessen Vertrag am Dienstag ebenfalls endet, bei der Einweihung von Dynamos neuem Trainingszentrum gefehlt. Aus persönlichen Gründen, wie es hieß. Die Verabschiedung, so ist inzwischen aus dem Verein zu hören, soll in der neuen Saison nachgeholt werden - in einem würdigen Rahmen, bei einem Heimspiel, am liebsten im ausverkauften Stadion. Minges Nachfolger steht mittlerweile bekanntlich fest: Ralf Becker ist neuer Sportgeschäftsführer und wird am Mittwoch offiziell die Arbeit bei Dynamo aufnehmen.

Zum vorerst letzten Mal wird Ralf Minge als Sportchef von Dynamo Dresden ein Spiel verfolgen. Kurz vor 14.30 Uhr erreicht er das Harbig-Stadion, hinter ihm Torwart Kevin Broll.
Zum vorerst letzten Mal wird Ralf Minge als Sportchef von Dynamo Dresden ein Spiel verfolgen. Kurz vor 14.30 Uhr erreicht er das Harbig-Stadion, hinter ihm Torwart Kevin Broll. © sächsische.de

14.27 Uhr: Definitiv ausfallen wird die bei letzten Spielen eigentlich obligatorische Verabschiedung mit Blumenstrauß - und Applaus von den Zuschauern. "Corona bietet wenig Möglichkeiten, die Spieler gebührend zu verabschieden. Außerdem sind das so viele, dass man eine Stunde eher anfangen müsste", meint Kauczinski.

14.25 Uhr: Dynamo, das hat der Trainer angekündigt, möchte sich mit einem Heimsieg aus der Liga verabschieden. "Wir haben die letzten Spiele alles gegeben und für den Sieg gekämpft. Das werden wir auch jetzt wieder tun", sagt Markus Kauczinski. Wenig Chancen geben Juristen indes Dynamos Ansinnen, vor dem DFB-Sportgericht gegen die vermeintliche Ungleichbehandlung vorzugehen. Doch zumindest fast die Hälfte der Fußballfans in Deutschland, das ergab eine repräsentative Umfrage, empfindet es als ungerecht, dass Dynamo wegen der Corona-Pandemie in kurzer Zeit mehr Spiele als alle anderen Konkurrenten absolvieren musste.

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