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Löbaus Norden bleibt weiterhin sauber

Früher kümmerten sich Ein-Euro-Jobber um die öffentlichen Flächen. Doch seit drei Monaten sind sie weg. Die Stadt hat trotzdem alles im Griff.

Von Carina Brestrich

Drei Monate nach dem Wegfall der Hartz-IV-Empfänger, die sich um die öffentlichen Flächen in Nord kümmerten, kann die Stadt keine Veränderung der Sauberkeit in dem Gebiet feststellen. Das wurde jetzt auf Nachfrage der SZ deutlich. Bis Juli noch beschäftigte der Arbeitslosenkreisverband Löbau-Zittau fünf solcher sogenannten MAE-Kräfte – früher bekannt als Ein-Euro-Jobber – in dem Gebiet. Sie hielten gegen eine Mehraufwandsentschädigung die Flächen im Löbauer Norden in Ordnung. Da aber der Landkreis für die Beschäftigung der Arbeitslosen seit Jahren weniger Geld bereitstellt, konnte der Verband keine neuen MAE-Kräfte einstellen. Das Projekt musste beendet werden.

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Der Vorsitzende des Vereins, Joachim Herrmann, fürchtete damals, dass die Ordnung in Löbaus Norden somit nachlassen könnte, da die Kapazitäten der sonst zuständigen Stadtgärtnerei begrenzt sind. Diese Vermutung aber hat sich nach Ansicht der Stadtverwaltung nicht bestätigt, sagte Sprecherin Eva Mentele nur zur SZ. Zwar werde es den Mitarbeitern der Stadtgärtnerei durch immer wieder weggeworfenen Müll und zerschlagene Flaschen gerade im Nord-Park in ihren Aufgaben nicht immer leicht gemacht. Dennoch bemühen sich die Kollegen sehr um eine ständige Grundsauberkeit.

Im Stadtbereich werden die Mitarbeiter der Stadtgärtnerei derzeit von 20 MAE-Kräften unterstützt, die die Grünflächen pflegen und Müll wegräumen. Weitere MAE-Kräfte sind an verschiedenen Gewässern und auf dem früheren Landesgartenschau-Gelände im Einsatz.