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Löscharbeiten in Ruppendorf gehen weiter

Der Brand im Strohlager der Agrargesellschaft Ruppendorf ist noch nicht gelöscht. Gleichzeitig läuft heute die Hauptversammlung des Unternehmens.

Seit Mittwoch Nachmittag brennt dieses Strohlager an der Milchviehanlage in Ruppendorf.
Seit Mittwoch Nachmittag brennt dieses Strohlager an der Milchviehanlage in Ruppendorf. © Franz Herz

Die Löscharbeiten an dem brennenden Strohlager in Ruppendorf ziehen sich weiter hin. Die Feuerwehren waren die ganze Nacht im Einsatz und gehen auch davon aus, dass die Brandbekämpfung noch mindestens bis Donnerstagabend dauert, informierte Klingenbergs Bürgermeister Torsten Schreckenbach (Bürger für Klingenberg). Die Landwirte haben begonnen, das Strohlager zu räumen. Die Ballen werden auf Hänger geladen und auf einen benachbarten Acker gefahren. Dort können sie abgelöscht werden und stellen dann kein weiteres Brandrisiko mehr dar. Das ist allerdings ein gewaltiges Stück Arbeit, rund 1.500 Ballen Stroh lagern in der Halle.

Der Brand ist am Mittwochnachmittag entdeckt worden. Um 14.30 Uhr wurden die Feuerwehren alarmiert. Deren Mitglieder sind seitdem durchgehend im Einsatz. Eine besondere Herausforderung war für sie, das notwendige Löschwasser heranzuführen. Dafür wurde sogar die Hauptwasserleitung vom Wasserwerk Klingenberg nach Dippoldiswalde angezapft. 

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Für den Vorstand der Agrargesellschaft Ruppendorf AG kommt der Brand absolut ungelegen. Denn für Donnerstagnachmittag hat er die Aktionäre des Unternehmens zur Hauptversammlung in den Saal des Erbgerichts in Höckendorf eingeladen. Die Versammlung ist nur für geladene Anteilseigner. Die Spannung dürfte dort aber durchaus spürbar sein, wenn zur gleichen Zeit die Feuerwehr im Unternehmen am Löschen ist. 

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