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Lohmen berät zum Basteiparkplatz

In Hohnstein liegt die Vergabe für das neue Schrankensystem an der Bastei auf Eis. Lohmen muss erst zustimmen.

Von Heike Wendt

Das gemeinsame Parkleitsystem von Hohnstein und Lohmen an der Bastei soll im Frühjahr in Betrieb gehen. Als Starttermin ist das Osterwochenende anvisiert. Wie schnell die Arbeiten vergeben werden, hängt an der Entscheidung der Lohmener Gemeinderäte. Diese kommen am nächsten Freitag zur Ratssitzung zusammen. Einer der Beschlüsse befasst sich mit den zusätzlichen Ausgaben für das gemeinsame Parkleitsystem. Die Kosten werden höher als ursprünglich geplant. Statt 97 000 Euro werden 107 000 Euro ausgegeben werden müssen. „Ein Teil der Mehrkosten kommt von zusätzlichen Arbeiten, die wir als Gemeinde für notwendig erachten“, sagt Bürgermeister Jörg Mildner (CDU). Es geht um das Asphaltieren der Zufahrt zu dem Parkplatz, den Lohmen betreibt. Der Hohnsteiner Stadtrat hatten seinen Bürgermeister bereits ermächtigt, Aufträge an die günstigsten Bieter zu vergeben. Zuvor will die Stadt allerdings geklärt haben, ob Lohmen mitzieht. Beide Kommunen müssen für ihren Eigenanteil tiefer in die Tasche greifen. Vor einem Jahr hatten sich die Lohmener Räte schon einmal quergestellt. Sie lehnten einen Beschluss ab. Vorbehalte gingen in Richtung der Erlebniswelt SteinReich, die Parkplätze nutzt. Dafür zahlt das private Unternehmen jedoch eine Ablöse an die Stadt. Mildner geht davon aus, dass seine Räte diesmal den erhöhten Ausgaben zustimmen. Im Vorfeld wurde das Thema ausgiebig diskutiert. Von Streitigkeiten mit der Nachbarkommune will Jörg Mildner nichts wissen. „Wir haben sachlich diskutiert und suchen die beste Lösung“, betont er. Das Parken an der Bastei hatte in der Vergangenheit mehrfach für Aufregung gesorgt. Die Ausschilderung hatte bei Besuchern teilweise für Verwirrung gesorgt.

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