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Ludwig Chum führt Kamenzer Polizeirevier

Kamenz

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Ab Januar 2009 wird die sächsische Polizei in neuen Strukturen arbeiten. So werden dann zum Beispiel der Radeberger und der Kamenzer Polizeirevier-Bereich zusammengefasst, das Kamenzer Revier zum so genannten Leitrevier, wo der Führungsstab sitzt und von wo aus dann auch die Geschicke des Radeberger Reviers gelenkt werden. An der Polizei-Präsenz auf den Straßen in Radeberg werde sich nichts ändern, versichern die Verantwortlichen. Personaleinsparungen soll das Ganze nur in der Führungsebene mit sich bringen, heißt es.

Chef in Kamenz wird dabei der bisherige Bautzener Revier-Leiter Ludwig Chum, der von dort aus dann auch die Arbeit der Polizei in Radeberg leiten wird. Der bisherige Kamenzer Revier-Chef Roland Fleischer wechselt in den Führungsstab des neuen Großreviers Bautzen. Sein bisheriger Stellvertreter Heiko Klaus hingegen wird neuer Revierverantwortlicher in Radeberg. Während der bisherige Radeberger Polizei-Chef Ulrich Knöpfle in die umgekehrte Richtung wechselt: Er wird in den Kamenzer Führungsstab gehen und dort künftig für die Schutzpolizei in Radeberg und Kamenz verantwortlich sein. Knöpfles bisheriger Stellvertreter Dieter Arnold leitet künftig das Revier Bischofswerda.

Polizeiposten Ottendorf bleibt

In Radeberg vor Ort bleibt auch die Kriminalpolizei, die künftig enger mit der „normalen“ Polizei verzahnt werden soll. Das bringe mehr Effizienz, hoffen die Verantwortlichen. Erhalten bleibt auch der Polizeiposten Ottendorf-Okrilla. (SZ/JF)