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Luft unterm Bauch

Der Name Hovercraft entstand in den 1950ern, ist aus den englischen Worten „hover“ („schweben“) und „craft“ („Fahrzeug“) zusammengesetzt. Die Funktionsweise des Fahrzeugs beruht darauf, dass über Propeller und Turbinen horizontal ein Luftkissen zum Untergrund erzeugt wird.

Der Name Hovercraft entstand in den 1950ern, ist aus den englischen Worten „hover“ („schweben“) und „craft“ („Fahrzeug“) zusammengesetzt.

Die Funktionsweise des Fahrzeugs beruht darauf, dass über Propeller und Turbinen horizontal ein Luftkissen zum Untergrund erzeugt wird. Für den Vortrieb sorgen senkrechte Propeller.

Wir geben Geschichten aus Sachsen eine Bühne.

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Erstmals entwickelt wurde ein solches Fahrzeug in den 1870er Jahren von dem britischen Ingenieur Thornycroft. Er baute aber selbst keines.

Eingesetzt wurden die Fahrzeuge erstmals in den 1910er Jahren beim Militär von Österreich-Ungarn. Allerdings wurden die Versuche 1917 eingestellt.

Verbreitung und kommerzieller Erfolg war den Fahrzeugen erst nach dem Zweiten Weltkrieg beschieden, vor allem in England als zivile Fährboote. Dort sind sie auch heute noch im Einsatz. Die Amerikaner setzten sie im Vietnamkrieg auch als Minensucher ein.

Auch ein Rennsport hat sich inzwischen um die Fahrzeuge entwickelt. Die Läufe der Hovercraft-EM fand im Vorjahr in Thüringen statt.

Elbabwärts, im sachsen-anhaltinischen Köthen gibt es auch ein Schiffsbau-Unternehmen, dass Hovercrafts herstellt. (SZ)