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Luftbrücke für Urlauber nach Kroatien?

Auch dem Adrialand drohen kräftige Corona-Einbußen. Deshalb prüfen die Behörden jetzt ungewöhnliche Ideen.

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Eine arbeitslose Fremdenführerin geht am römischen Amphitheater in Pula vorbei. Dort drängen sich normalerweise Touristen. Wegen der Corona-Beschränkungen ist das Amphitheater geschlossen.
Eine arbeitslose Fremdenführerin geht am römischen Amphitheater in Pula vorbei. Dort drängen sich normalerweise Touristen. Wegen der Corona-Beschränkungen ist das Amphitheater geschlossen. © Darko Bandic/AP/dpa

Von Thomas Roser, SZ-Korrespondent in Belgrad

Sanft plätschern die türkisblauen Wellen an das Gestade der Altstadt von Dubrovnik. Kroatiens Adriaperle ruft. Doch niemand kommt. Während sich Anfang Mai normalerweise bereits Tausende der aus den Kreuzfahrtriesen quellenden Touristen Schulter an Schulter über die Marmorplatten des Stradun drängeln, herrscht in der Stadt der verriegelten Souvenirläden und Lokale gähnende Leere.

Auch in Split bummeln nur einige Einheimische an den geschlossenen Café-Terrassen am Diokletianpalast vorbei. Nicht anders sieht es in Zadar, Opatija oder Rovinj aus. Am 11. Mai ist in Kroatien die Teileröffnung von Cafés und Restaurants mit Terrassenbetrieb geplant. Aber noch sind die Landesgrenzen geschlossen: Wann ausländische Touristen kommen können, steht noch in den Sternen.

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