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Angeschossener Kater nach Not-OP zurück

Das Projektil konnte aus dem Kopf des Tieres entfernt werden.

Nach einer Notoperation ist der Meißner Kater Nietzsche am Montagnachmittag wieder nach Hause gekehrt. Im Laufe des Junis war er angeschossen worden.
Nach einer Notoperation ist der Meißner Kater Nietzsche am Montagnachmittag wieder nach Hause gekehrt. Im Laufe des Junis war er angeschossen worden. © privat

Meißen. Der durch einen Schuss schwer verletzte Kater Nietzsche ist seit Montagnachmittag wieder zu Hause. Das teilten seine Besitzerin Andrea G. jetzt der Meißner SZ-Redaktion mit. Das Tier sei aufgedreht und erschöpft zugleich. Nachdem Nietzsche über drei Stunden fast ruhelos durch das Haus gerannt sei, schlafe er endlich.

Bereits am Sonntagvormittag hatte die Meißnerin in einem Facebookeintrag die Bewohner des Ortsteils Winkwitz und der Umgebung gewarnt. In der Gegend sei  ein Tierhasser unterwegs, welcher mit einer Luftdruckwaffe auf Katzen beziehungsweise Tiere generell schieße.

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Die Meißnerin musste eigenen Angaben zufolge Sonntagvormittag mit ihrem Kater Nietzsche in die tierärztliche Notfallambulanz fahren. Auf den ersten Blick zu Hause sah es nach einem Kupferdraht aus, der aus einer Wunde genau zwischen den Augen ragte.

Bei einer Notoperation wurde aus dem Kopf dieses Meißner Katers ein Diabolo entfernt. Nach dem unbekannten Schützen wird gesucht.
Bei einer Notoperation wurde aus dem Kopf dieses Meißner Katers ein Diabolo entfernt. Nach dem unbekannten Schützen wird gesucht. © privat

Beim Tierarzt habe sich jedoch herausgestellt, dass es sich bei dem rätselhaften Fremdkörper um ein Diabolo aus einer Luftdruckwaffe handelte. Dieses sei tief in den Knochen zwischen den Augen eingedrungen. Wahrscheinlich geschah dies schon vor ein paar Tagen. 

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Beim Röntgen entdeckte der Tierarzt das Projektil. Nun ermittelt die Polizei und sucht Zeugen.

"Es war ein gezielter Schuss, der das Tier verletzen bzw. töten sollte", so Andrea G. Die Meißnerin möchte nun Anzeige bei der Polizei erstatten, um dem Täter auf die Spur zu kommen. Der Tierarzt habe sie mit entsprechenden Belegen versorgt, sagt sie am Montagnachmittag in einem Telefonat mit der Meißner SZ-Redaktion.

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