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Lufthansa schockt ihre Aktionäre

Frankfurt am Main. Noch auf der Hauptversammlung Ende April hat der scheidende Chef Christoph Franz die Zukunft der Lufthansa in leuchtenden Farben gemalt. Die Trendwende sei trotz Mini-Ergebnis geschafft,...

Frankfurt am Main. Noch auf der Hauptversammlung Ende April hat der scheidende Chef Christoph Franz die Zukunft der Lufthansa in leuchtenden Farben gemalt. Die Trendwende sei trotz Mini-Ergebnis geschafft, in den kommenden Jahren würden die Gewinne sprudeln, wenn man nur auf dem von ihm eingeschlagenen Kurs der ständigen Veränderung weiterfliege.

Nach nur sechs Wochen im Amt hat der neue Lufthansa-Boss Carsten Spohr die ehrgeizigen Ziele seines in die Schweiz gewechselten Vorgängers kassiert. Er kappte die Gewinnerwartungen für 2014 und 2015 um bis zu ein Drittel. Die Anleger reagierten gestern geschockt und schickten den Kurs der Kranich-Aktie in den Sinkflug. Damit fiel der Deutsche Aktienindex (Dax), zu dessen 30 Aktien die Lufthansa zählt.

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Lufthansa-Finanzchefin Simone Menne wählte dramatische Worte, um die Gründe für die herbe Enttäuschung zu beschreiben. Es handele sich um eine strukturelle Krise: Überkapazität, ausgelöst von den expansiven, staatlich gestützten Golf-Gesellschaften und den nimmermüden Billigfliegern, die in Europa immer neue Punkt-zu-Punkt-Verbindungen anböten. (dpa)