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Macht das Vorbild Dresden Schule?

über die Entwicklung der Mieten in Freital

Jane Jannke

Schön ist es geworden in Freital. Wo früher hässliche Brachen und Abrisshäuser gähnten, sieht man heute schmucke Häuser mit idyllischen Gärten, begrünte Straßen und Spielplätze. Gar nicht zu reden von der herrlichen Umgebung. Wohnen in Freital ist längst schick und nicht mehr schäbig. Das haben auch viele Dresdner für sich entdeckt. Immer mehr ziehen unter der Last steigender Mieten ins Umland. Doch wo die Nachfrage steigt, dort steigen für gewöhnlich auch die Preise. Noch schießen in Freital nicht wie in Dresden an jeder Ecke teure Wohnpaläste wie Pilze aus dem Boden. Noch. Doch auch hier dreht langsam der Wind. Sieben oder acht Euro pro Quadratmeter – noch sind es Ausnahmen. Aber die Entwicklung in Dresden zeigt: Sie wird wohl Schule machen. Das Nachsehen werden die Schwächsten der Gesellschaft haben, für die künftig immer weniger bezahlbarer Wohnraum bleiben wird. Hier ist die Stadt gefragt, auch künftig ausreichend Wohnungen im niedrigen Preissegment vorzuhalten, ohne dass zwangsläufig an der Wohnqualität gespart wird.

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Genieß‘ die Heimat mit Oppacher!
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Im grünen Herzen des waldreichen Landschaftsschutzgebietes Oberlausitzer Bergland sprudelt ein ganz besonderer Schatz: Oppacher Mineralwasser, das überall dort zu Hause ist, wo Menschen ihre Heimat genießen.