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"Macht den 8. Mai zum Feiertag!"

Nur so werden wir der Erinnerung an die befreiende Niederlage von 1945 und den rettenden Zusammenbruch gerecht. Ein Gastbeitrag.

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Was der Zweite Weltkrieg aus Dresden machte, davon können sich Besucher ab Samstag wieder ein Bild in der aktuellen Panorama-Ausstellung im Panometer machen. Unser Gastautor findet, der Tag der Befreiung sollte ein Feiertag werden.
Was der Zweite Weltkrieg aus Dresden machte, davon können sich Besucher ab Samstag wieder ein Bild in der aktuellen Panorama-Ausstellung im Panometer machen. Unser Gastautor findet, der Tag der Befreiung sollte ein Feiertag werden. © Jürgen Lösel

Von Martin Sabrow

Der 8. Mai soll ein bundesweiter Feiertag werden: Mit dieser Forderung hat die Auschwitz-Überlebende Esther Bejarano eine Debatte angestoßen und viel Zustimmung geerntet. Tatsächlich begehen viele Länder Europas das Datum des Kriegsendes als Feiertag des Sieges über den deutschen Aggressor. Kein anderes Ereignis der deutschen Zeitgeschichte ist im Rückblick so anhaltend ambivalent betrachtet worden wie der Tag, an dem in Europa die Waffen des Zweiten Weltkriegs verstummten, der im Pazifik erst nach den Atombombenabwürfen von Hiroshima und Nagasaki sein Ende fand. Seine Vieldeutigkeit beginnt schon mit dem Datum. 

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