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Madeleines Gedenkstätte verwüstet

Kamenz. Der Schock sitzt tief: Donnerstagmorgen fanden Bekannte und Freunde der in Essen ermordeten Ex-Kamenzerin Madeleine Witteck deren Gedenkstätte im Robert-Koch-Platz verwüstet vor. „Wir waren kurz danach vor Ort und haben ein Bild der Zerstörung vorgefunden.

Kamenz. Der Schock sitzt tief: Donnerstagmorgen fanden Bekannte und Freunde der in Essen ermordeten Ex-Kamenzerin Madeleine Witteck deren Gedenkstätte im Robert-Koch-Platz verwüstet vor. „Wir waren kurz danach vor Ort und haben ein Bild der Zerstörung vorgefunden. Ein schreckliches Gefühl“, sagt ihre Tante Ramona Seelig. Sie erstattet sofort Anzeige bei der Polizei. „Zuerst hatten wir den Verdacht, dass es der Sturm der letzten Nacht gewesen sein könnte. Aber die Fußspuren am umgetretenen Holzkreuz sprechen Bände, auch Kerzen waren mutwillig zerbrochen“, so die Kamenzerin. Erst vor zwei Wochen fanden sich Freunde und Verwandte zur Gedenkfeier für Madeleine zusammen, die Anfang Februar vom Stiefvater ermordet und einbetoniert wurde. Auch auf Facebook fand die Zerstörung viel Anteilnahme. O-Töne, wie „Schweinerei, wer nicht mal Ehrfurcht vor Toten hat, hat auch keinen Respekt vor Lebenden.“ Oder: „Wer das Andenken eines Menschen so beschmutzt besitzt keine Ehre, keine Ehrfurcht, keinen Anstand und keine Seele“, sind da zu lesen. Jetzt ist alles wieder aufgeräumt. „Wir lassen uns von so etwas nicht entmutigen“, so die Tante. (if)

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