SZ +
Merken

Mäc Geiz gibt Filialen an NKD ab

Landsberg. Der insolvente Haushalt-Discounter Mäc Geiz aus Landsberg bei Halle will sich jetzt von Läden trennen, um sich zu sanieren. Demnach sind defizitäre Niederlassungen Wettbewerbern zur Übernahme angeboten worden.

Teilen
Folgen

Landsberg. Der insolvente Haushalt-Discounter Mäc Geiz aus Landsberg bei Halle will sich jetzt von Läden trennen, um sich zu sanieren. Demnach sind defizitäre Niederlassungen Wettbewerbern zur Übernahme angeboten worden. In dem Bieterverfahren habe sich der Textildiscounter NKD mit Sitz in Bindlach (Bayern) durchgesetzt, teilte Mäc Geiz gestern mit.

Wie viele Standorte und Mitarbeiter betroffen sind, könne das Unternehmen derzeit noch nicht sagen. Momentan würden noch Gespräche mit den Vermietern der Filialen geführt, heißt es von Mäc Geiz. Eine Übernahme von Läden durch NKD werde in Nordrhein- Westfalen, Hessen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Berlin und Mecklenburg-Vorpommern geprüft, sagte eine Sprecherin. „Für eine nachhaltige Sanierung der Firma ist die Trennung von unrentablen Filialen absolute Voraussetzung“, erklärte Rainer Eckert, Generalbevollmächtigter der Firmengruppe.

Mäc Geiz hat bundesweit rund 260 Filialen und 1700 Mitarbeiter. Am 1. August wurde das Insolvenzverfahren eröffnet. Die NKD Vertriebs GmbH hat nach eigenen Angaben mehr als 1400 Filialen in Deutschland, Österreich, Italien, Slowenien und in der Schweiz. Zur NKD-Gruppe gehören rund 6000 Mitarbeiter. (dpa)