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Männerüberschuss soll Nachwuchs sichern

Der Tierpark hat die Pinguinkolonie mit zwei Männchen verstärkt. Auf den Neuen ruhen alle Hoffnungen.

Von Mario Heinke

Zittau. Sie haben sich gut eingelebt, die Zugereisten aus dem Bernburger Zoo. So das erste Fazit der Pflegerinnen. Trotz der niedrigen Temperaturen verlassen die Pinguine kurzzeitig ihr Winterquartier, um im Pool ein kurzes Bad zu nehmen. Damit das Wasser nicht friert, wurde etwas Salz zugegeben, sagt Pflegerin Cornelia Jungmichel.

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Im Dezember hat sich der Tierpark entschlossen, die drei Pinguindamen nicht mit den drei Männchen alleinzulassen. Die Herren sind noch verdammt jung, während die Damen Lolek und Sissy schon den älteren Semestern zuzuordnen sind. Der zweijährige Mobby und sein einjähriger Kumpel ohne Namen aus Sachsen-Anhalt sollen Schwung ins pinguine Sexualleben bringen, damit zu Ostern genügend Eier in den Zittauer Nestern liegen. Nicht ohne Grund geht die Tierparkleitung mit fünf Männchen auf Nummer sicher. Die fruchtlosen Versuche der Fortpflanzung von Pünktchen im Jahre 2013 sind noch nicht in Vergessenheit geraten. Pünktchen brauchte damals mehrere Anläufe, um sein Mädchen Lolek in den Zustand der „guten Hoffnung“ zu befördern. Das soll sich nicht wiederholen, damit die Kolonie vom demografischen Wandel verschont bleibt.