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Magen-Darm- Virus geht im Kreis um

Gegen Ansteckung hilft nur Hygiene, sagt Amtsärztin Petra Albrecht.

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Bei vielen Allgemeinärzten im Kreis sind derzeit die Praxen voll. Ein starkes Magen-Darm-Virus geht im Kreis um. Die SZ befragte dazu Amtsärztin Petra Albrecht.

Frau Albrecht, was sind die Symptome für das Virus?

Die Viren verursachen Durchfall und Erbrechen. Oft auch Übelkeit, Kopfschmerzen und Mattigkeit.

Wie kann man sich schützen, um nicht angesteckt zu werden?

Leider steht eine Impfung nicht zur Verfügung. Wichtig ist die Hygiene in Altenheimen, Krankenhäusern, Gemeinschaftseinrichtungen sowie Küchen. Aber natürlich auch zu Hause. Um eine Infektion zu vermeiden, rate ich, insbesondere Gerichte mit Meeresfrüchten gut durchzugaren.

Wie erfolgt die Behandlung und gibt es dabei Unterschiede zwischen jungen und älteren Menschen?

Das Magen-Darm Virus lässt sich am besten behandeln, indem man die Symptome bekämpft. Bei Kleinkindern und älteren Personen kann es in Ausnahmefällen vorkommen, dass ein Krankenhausaufenthalt notwendig wird.

Wie verbreitet sich das Virus?

Die Übertragung von Mensch zu Mensch ist die häufigste Ursache. Infektionen können aber auch von kontaminierten Speisen wie Salaten, Krabben und Muscheln sowie verunreinigtem Wasser ausgehen.

Gespräch: Verona-Marie Stiller.