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Makler sucht Nutzer für frühere Hess-Gebäude

Der Insolvenzverwalter hofft auf eine Lösung für die Immobilien. Gefunden ist sie aber noch nicht.

Von Gabriel Wandt

Die Zukunft der Hess-Gebäude in Löbau rückt jetzt immer stärker ins Blickfeld. Die Insolvenzverwalter der Hess Lichttechnik suchen mittlerweile aktiv nach einem Weg, die früheren Betriebsgebäude weiter zu nutzen. Das geht aus einer Antwort des Hess-Pressesprechers Marco Walz auf eine SZ-Anfrage hervor. Der Sprecher teilte mit, dass zu diesem Zwecke zwischenzeitlich ein Makler eingeschaltet wurde. Er soll die Immobilien in Löbau nun an Interessierte vermitteln.

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Zur Art und Weise der Weiternutzung zeigt sich die Insolvenzverwaltung offenbar verhandlungsbereit. In Betracht kämen sowohl Verkauf als auch eine Vermietung, erklärt der Unternehmenssprecher. Dazu, inwieweit es ernsthafte Interessenten gibt und bis wann klar sein könnte, was auf dem alten Hess-Areal künftig passiert, gibt es keine Informationen. In Bezug auf die Zeitschiene könne keine Aussage getroffen werden, erklärte Walz.

Zuletzt hatten die Hess-Verwalter über eine Auktion dafür gesorgt, dass die früheren Produktions- und Konstruktionsräume im Löbauer Gewerbegebiet West leer werden. 265 Gegenstände wurden übers Internet angeboten, fast alle konnten an den Mann gebracht werden – teils deutlich über den angesetzten Mindestpreisen. Insgesamt kam eine sechsstellige Summe bei der Auktion zusammen.