merken

Landtagswahl 2019

„Manche finden, dass der Landesvorstand es verbockt hat“

Nach scharfer Kritik wollen nun auch die Spitzen der Sachsen-AfD Verfassungsbeschwerde einlegen.

Jörg Urban, Vorsitzender der AfD in Sachsen
Jörg Urban, Vorsitzender der AfD in Sachsen © dpa

Dresden. Als Alleingang kritisierten es manche aus der AfD am Dienstag. Stunden vorher hatte Roland Ulbrich per Eilantrag Verfassungsbeschwerde gegen die Kürzung der AfD-Landesliste eingelegt. Der Rechtsanwalt aus Leipzig und fünf weitere stehen auf dem Papier. Ulbrich verteidigt seinen Vorstoß: „Ein Alleingang ist es nicht, wir sind zu sechst“. Sechs von 43 Kandidaten, die der sächsische Wahlausschuss nicht zur Landtagswahl zugelassen hat. Ulbrich steht auf Platz 21, seine Mitkläger zwischen 22 und 30. Ab September hätten sie nach aktuellen Prognosen mit großer Wahrscheinlichkeit ein Mandat bekommen. „Ich wollte eigentlich, dass der Landesvorstand die Beschwerde einreicht“, sagt Ulbrich.

Sie möchten wissen, wie es weitergeht?

Mit Sächsische.de im Abo lesen Sie die Geschichten aus Dresden und Ihrer Region, die Sie sonst verpassen!

Plus-Abo

Vorteilsangebot

  • Sofortige Freischaltung
  • Sofort Zugriff auf alle Inhalte
  • Monatlich kündbar

1. Monat gratis

danach 9,90€/mtl.

Abo auswählen

Sie sind bereits Digital-Abonnent? Hier anmelden