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Mann nach Fund am Bahngleis gestorben

Der 31-Jährige war Mitte Juli schwer verletzt an der Strecke Leipzig-Dresden entdeckt worden. Nun ermittelt die Kripo.

Symbolfoto
Symbolfoto © Pixabay

Zeithain. Der Mann, der am frühen Morgen des 18. Juli an der Bahnstrecke Leipzig-Dresden nahe Zeithain aufgefunden worden war, ist tot. Das teilte ein Sprecher der Bundespolizei auf Anfrage der Sächsischen Zeitung mit. Demnach sei der Mann bereits am Tag nach dem Vorfall im Krankenhaus für hirntot erklärt worden. Zuvor habe die Polizei jedoch noch eine Identifizierung des Mannes durchführen können. Nach Angaben einer Sprecherin der Polizeidirektion Dresden, in deren Zuständigkeit der Fall mittlerweile liegt, handelt es sich um einen 31-Jährigen aus der Region.

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Die Strecke Leipzig-Dresden war am Donnerstagmorgen komplett gesperrt. Kurz nach 5 Uhr war es dort zu einem Zwischenfall gekommen.

Der Mann war am 18. Juli kurz nach 5 Uhr schwer verletzt an der Bahnstrecke entdeckt und anschließend per Rettungshubschrauber in eine Dresdner Klinik geflogen worden. Da seine Identität und der Ursprung seiner Verletzungen zunächst unklar waren, veranlasste die Polizei eine aufwendige Spurensicherung. Unter anderem waren ein Fährtenhund und ein Hubschrauber mit Wärmebildkamera im Einsatz. Die Bahnstrecke musste deshalb für fünf Stunden gesperrt werden.

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Woher der Mann seine Verletzungen hatte und wie er an die Bahnstrecke gelangte, ist momentan noch nicht bekannt. „Die Todesumstände werden von der Polizei geprüft“, so eine Sprecherin. (SZ/ksh)

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