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So soll die neue Margon-Arena aussehen

Die Dresdner Halle soll auf 3.600 Sitzplätze erweitert werden. Auch ein Parkhaus wird es geben. Noch muss der Stadtrat den Plänen zustimmen.

Visualisierung der umgebauten Halle.
Visualisierung der umgebauten Halle. © SZ Grafik

Dresden. Die Margon-Arena soll nach Plänen der Stadt umgebaut und erweitert werden. Das ist das Ergebnis einer Entwicklungsstudie zum Sport- und Bildungscampus Bodenbacher Straße, die im Auftrag der Stadt Dresden von der städtische Entwicklungsgesellschaft Stesad und des Dresdner Planungsbüros IPRO-consult  erarbeitet  und am Montag vorgestellt wurde. 

Im Ergebnis der Studie stehen insgesamt fünf Varianten zur Auswahl. Die Vorzugsvariante der Stadt sieht eine Sanierung und eine Erweiterung der Halle in Richtung Süden vor. Die Kosten belaufen sich auf rund 32,3 Millionen Euro. "Viele fragen sich sicherlich, ob das jetzt wieder ein neues Luftschloss ist", sagte Finanz- und Sportbürgermeister Peter Lames. "Doch auch in Krisenzeiten wollen wir die Investitionskraft der Stadt erhalten. Dieses Projekt kostet einen Batzen Geld. Dafür bekommen wir aber eine zukunftsfähige Sport- und Veranstaltungshalle." 

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Tennisspieler vom TC Seidnitz müssen umziehen

Nach den Plänen könnten zukünftig  3.600 Zuschauer in der Arena Platz finden - 600 mehr als bisher. In dem südlichen Anbau sollen vier neue Trainingsflächen von jeweils 200 Quadratmetern entstehen.  Im Untergeschoss sind zudem Räume für Physiotherapie, Regeneration und Reha vorgesehen. Über den neuen Trainingsflächen soll ein neuer VIP-Bereich für rund 450 Personen mit eigener Gastronomiefläche eingerichtet werden. Wenn keine Sportveranstaltungen in der Halle sind, sollen diese Räumlichkeiten für Schulungen und Mannschaftsbesprechungen genutzt werden. 

Ein weiterer Anbau an der nordwestlichen Fassade soll Platz für Büros bieten. Zukünftig könnte hier die Geschäftsstellen der DSC-Volleyballerinnen sowie von den Basketballern der Dresden Titans einziehen. Außerdem soll hinter der Arena ein Parkhaus gebaut werden. Dafür müsste der auf dem Areal befindliche Tennisplatz weichen. Die Sportler des TC Dresden-Seidnitz, die derzeit auf dem Platz trainieren, sollen auf die Tennisanlage des Eisenbahner Sportvereins am Hagedornplatz umziehen.

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Bis die Pläne umgesetzt werden, dauert es noch einige Zeit. Erst 2023 soll mit dem Umbau begonnen werden - wenn der Stadtrat in seiner Sitzung am 24. September dem Konzept zustimmt. In den kommenden drei Monaten wird über eine Beschlussvorlage in den Ausschüssen beraten.

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