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„Maria am Walde“ begeht ihren 100. Geburtstag

Ein großes Jubiläum kann die kleine Kapelle „Maria am Walde“ am Mälzerberg in Schirgiswalde in dieser Woche feiern. Am Freitag jährt sich der Tag ihrer Weihe zum 100. Mal. Das Jubiläum ist auch für Konrad...

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Ein großes Jubiläum kann die kleine Kapelle „Maria am Walde“ am Mälzerberg in Schirgiswalde in dieser Woche feiern. Am Freitag jährt sich der Tag ihrer Weihe zum 100. Mal. Das Jubiläum ist auch für Konrad Thomas, der sich als Chronist in der Pfarrei Schirgiswalde engagiert, Anlass, auf die Geschichte der Mälzerberg-Kapelle zurückzublicken. „Erbauer war Aloys Endler, Sparkassenkassierer aus Schirgiswalde. Schon sein Vater hatte den Wunsch geäußert, an dieser Stelle eine Kapelle zu bauen“, weiß er zu berichten. „Im August 1902 erlitt die Frau von Konrad Endler einen schweren Schlaganfall. In seiner Not gelobte er, eine Kapelle zu errichten, wenn sie wieder gesund würde“, erzählt Konrad Thomas. Wie überliefert ist, trat bei Theresia Endler schon nach wenigen Tagen spürbare Besserung ein. So erfolgte am 5. Mai 1903 der erste Spatenstich für das Gebäude am Mälzerberg. „Die Bausumme von 4 125,80 Mark bezahlte Aloys Endler allein“, berichtet der Chronist. Für die Instandhaltung und Reinigung des kleinen Gebäudes engagiert sich schon seit vielen Jahren das Schirgiswalder Ehepaar Maria Theresia und Bertram Thomas. (SZ/ks)

Aus Anlass des 100-jährigen Bestehens der Kapelle findet Freitag um 19 Uhr auf dem Vorplatz eine Abendmesse statt.