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Maskenpflicht im Blick behalten

Die Fördergemeinschaft "Großenhain aktiv" appelliert an die Händler und Kunden und warnt vor Leichtsinn.

Abstandsregelung, Einschränkung der Kundenzahl im Geschäft und das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes: "Großenhain aktiv" und die Stadtverwaltung appellieren an alle, die Vorgaben einzuhalten.
Abstandsregelung, Einschränkung der Kundenzahl im Geschäft und das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes: "Großenhain aktiv" und die Stadtverwaltung appellieren an alle, die Vorgaben einzuhalten. © Kristin Richter

Großenhain. Ziemlich groß ist die Freude bei Geschäftsleuten und Kunden, nachdem seit Montag viele Läden in Großenhain wieder öffnen dürfen. Allerdings sind die Lockerungen mit allerhand Auflagen verbunden: 1,50 m Mindestabstand im Geschäft bzw. im Wartebereich vor dem Geschäft; Beschränkung der maximalen Kundenanzahl im Laden auf einen Kunden pro 20 Quadratmeter Verkaufsfläche; besondere Hygienevorschriften und das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung für Personal und Kunden sind hier die wichtigsten Zulassungskriterien. Vor allem das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung ist für alle eine sehr ungewöhnliche Situation im öffentlichen Raum.

Die Fördergemeinschaft "Großenhain aktiv" hat trotz dieser Unannehmlichkeiten jetzt nochmals appelliert, diese Regelung möglichst gut umzusetzen. "Wir müssen alle verstehen, dass diese Lockerung nur solange gilt, wie die Corona-Infektionszahlen auf einem beherrschbaren Stand sind", heißt es in einer Mitteilung.  Die "Warnung" bzw. mögliche Konsequenz:  Die Regierung könne die Maßnahmen jederzeit wieder zurückfahren. 

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Auch im Großenhainer Rathaus wird zwar mit Freude registriert, dass das Geschäftsleben eingeschränkt wieder belebt wird. Und erste Kontrollen im Zuge der Corona-Schutz-Verordnung (CSV) vom 17. April stimmen durchaus optimistisch. Ein Großteil der Geschäfte habe via Aufsteller oder mit Hinweiszetteln an Schaufenstern und Türen vorbildlich auf die Beschränkungen - zum Beispiel die Abstandsregelungen oder die maximale Kundenanzahl – hingewiesen. 

"Es gab vereinzelte Auffälligkeiten, etwa eine fehlende Ausschilderung der Beschränkungen oder dass Ein- und Ausgangstüren, die nicht automatisch öffnen und schließen, offen zu halten sind (bei günstigen Witterungsbedingungen)", so Rathaussprecherin Diana Schulze auf SZ-Anfrage. Die Mundschutzpflicht durch die Händler sei eingehalten worden, einzelne Verstöße durch Kunden wurden von den Gewerbetreibenden beanstandet.

Auf dem Wochenmarkt gab es nach Angaben der Sprecherin vor allem Verstöße gegen die Abstandsregelung durch Besucher des Marktes. "Die Angetroffenen wurden mündlich darauf hingewiesen, den Mindestabstand einzuhalten. Mit der Marktgilde werden hierzu weitere Absprachen getroffen", so Diana Schulze. Auch für die nächsten Tage kündigt sie Kontrollen zur Einhaltung der Vorgaben an.

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"Großenhain aktiv" hat die Großenhainer trotz der Unannehmlichkeiten zum Einkauf und Bummel in die Stadt eingeladen. Es sei jetzt eine gute Gelegenheit, den Großenhainer Zehner und weitere Gutscheine einzulösen. "Viele Händler konnten in den vergangenen vier Wochen keine Umsätze generieren und sind nun auf die Einkäufe angewiesen", heißt es in der Mitteilung.

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