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Döbeln

Massaneier wollen einen Fußweg

Die Einwohner sehen ihre Sicherheit gefährdet. Für die Umsetzung des Wunsches müssten sie aber auch den ersten Schritt tun.

Der Schwerlastverkehr auf der Staatsstraße durch Massanei nimmt zu. Viele Fahrer seien rücksichtslos und viel zu schnell unterwegs, finden die Anwohner.
Der Schwerlastverkehr auf der Staatsstraße durch Massanei nimmt zu. Viele Fahrer seien rücksichtslos und viel zu schnell unterwegs, finden die Anwohner. © Lars Halbauer

Waldheim. Rücksichtslos und viel zu schnell seien die meisten Kraftfahrer auf der Staatsstraße durch Massanei unterwegs. Und der Schwerlastverkehr nehme immer mehr zu, so die Kritik der Anwohner. 

Deshalb fordern sie einen Fußweg, der vor allem für die Sicherheit der Kinder sorgen soll. Die Chance, dass der Weg gebaut wird, hätten die Massaneier selbst vertan, sagte Bauamtsleiter Michael Wittig bereits vor zwei Jahren in einer Bürgerversammlung. Heute sieht er die Situation nicht viel anders.

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Zweimal, vor inzwischen 22 und sieben Jahren, habe es den Versuch gegeben, von Anliegern der Hauptstraße Flächen für den Fußwegbau zu erwerben. Insgesamt betreffe das acht Grundstückseigentümer. Doch einige hätten dies abgelehnt. „Als das Lasuv die Straße saniert hat, war der Fußweg nicht gewollt“, so Wittig.

Dass das Landesamt für Straßenbau und Verkehr (Lasuv) als Bauherr der Straße einen dritten Anlauf unternehme, hält Wittig für unwahrscheinlich. Denn, um einen Fußweg zu integrieren, sei ein grundhafter Ausbau der Straße nötig, unter anderem, um eine ordentliche Entwässerung zu gewährleisten. Es gebe keine andere technische Lösung, weil die Straße derzeit nach beiden Seiten entwässert werde.

Das wäre ein großes Projekt. „Wir stehen dem nicht entgegen. Aber das würde eine Aufgabe von mindestens fünf Jahren“, schätzt Wittig.

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