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30 Jahre Wir

So hat sich Dresden verändert

Der Bauboom nach dem Mauerfall hat der Stadt ein neues Gesicht gegeben. Eine Zeitreise zwischen gestern und heute.

Kein Karstadt, kein Wöhrl: 1987 konnten die Dresdner von der Prager Straße aus noch das Rathaus sehen.
Kein Karstadt, kein Wöhrl: 1987 konnten die Dresdner von der Prager Straße aus noch das Rathaus sehen. © Gunter Hübner

Ob Prager Straße, Postplatz oder die Neustadt: Wer Dresden 30 Jahre lang nicht gesehen hat, wird die Stadt kaum wiedererkennen. Ist das gut? Dresden sei einmal angetreten, um sich zur attraktivsten deutschen, kriegszerstörten Stadt zurechtzumachen. „Heute wird das keiner mehr laut aussprechen“, meinte etwa Gunter Just zuletzt. Sieben Jahre lang, von 1994 bis 2001, lenkte der Architekt als Baubürgermeister die Nachwende-Gestaltung Dresdens. Insbesondere an den Neubauten des vergangenen Jahrzehnts lässt der heute 83-Jährige aber kein gutes Wort. Das Zwingerforum am Postplatz sei seelenlos, sagte er einmal. Und die gestalterischen Kahlschläge in der Stadt, die zunächst auf das Konto totalitärer Baupolitik sozialistischer Prägung und anschließend auf die forcierte Nachwende-Modernisierung gingen, seien verantwortlich dafür, dass das gefühlsbetonte Verhältnis zu älterer und vormoderner Architektur so markant zugenommen habe.

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