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Medinger fordern Mediathek in Grundschule bis 2017

Nach einer Sondersitzung hält der Medinger Ortschaftsrat weiter an einer möglichen Klage fest – gibt sich aber auch optimistisch.

Im Ringen um die Mediathek für die Medinger Grundschule hält sich der Ortschaftsrat weiterhin auch juristische Schritte gegen die Großgemeinde Ottendorf-Okrilla offen. Nach einer Sondersitzung des Gremiums am Mittwochabend forderte Ortsvorsteher René Edelmann (Die Linke) noch einmal die Gemeindeverwaltung zu einem klaren Bekenntnis zu dem Vorhaben auf. Zudem möchten die Medinger, dass sich der Gemeinderat mit einem Grundsatzbeschluss für die Mediathek ausspricht.

Ursprünglich hatte der Medinger Ortschaftsrat – analog zu den Forderungen zur Mehrzweckhalle aus Hermsdorf – der Gemeinde bis Anfang Dezember ein Ultimatum gestellt. Anders als über die Mehrzweckhalle war am Montag über die Medinger Forderungen jedoch nicht abgestimmt worden. „Wir möchten, dass die Mediathek in der mittelfristigen Haushaltsplanung für 2017 mit eingeordnet wird“, sagte René Edelmann, der sich aber zugleich zuversichtlich äußerte. Es gäbe bereits die entsprechenden Signale aus dem Rathaus. Zudem müsse dem Projekt eine hohe Priorität beigemessen werden. „Wenn die Mittel für die Mediathek schon eher zur Verfügung stehen, muss sie auch angepackt werden“, sagt René Edelmann.

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Den Medingern war einst im Fusionsvertrag mit Ottendorf der Fortbestand ihrer Bibliothek zugesichert worden. Inzwischen ist diese geschlossen. Als Ersatz ist die Mediathek angedacht, die neben einer kleinen Bibliothek auch einen Veranstaltungsraum für Schüler vorsieht. (SZ/sko)