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Mega-Kontrolle auf der Autobahn

An fünf Stellen gleichzeitig nahm die Polizei am Dienstag den Verkehr unter die Lupe.

Bautzen. Zu schnell oder mit defekten Autos unterwegs – das ist das Ergebnis einer Großkontrolle am Dienstagnachmittag von 13 bis 19 Uhr. Gleich an fünf Stellen in der Region standen Polizisten, um so schwarze Schafe aus dem Verkehr zu ziehen. Das Hauptaugenmerk der Polizei lag dabei auf der Einhaltung der Geschwindigkeit. „Zu schnelles Fahren ist die Unfallursache Nummer eins“, so Thomas Knaup von der Pressestelle der Polizeidirektion Görlitz. Bei der Kontrolle dabei waren auch Verkehrspolizisten aus dem tschechischen Decin und dem polnischen Zgorzelec. Insgesamt war 75 Beamte im Einsatz. Ein Hubschrauber der Bundespolizei unterstützte aus der Luft die Streifen am Boden.

Einer der Hauptkontrollpunkte war die Autobahn: in Richtung Dresden am Parkplatz Löbauer Wasser und in Richtung Görlitz am Parkplatz Rödertal. Schon frühzeitig wurden die Autofahrer auf die Kontrolle aufmerksam gemacht, die Geschwindigkeit gebremst, um dann Raser oder auffällige Fahrzeuge auf den Parkplatz zu leiten. Weitere Kontrollpunkte waren die B 178 (Ortsumfahrung Löbau), die B 96 im Königswarthaer Ortsteil Wartha und die B 156 im Bautzener Ortsteil Burk.

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Insgesamt wurden 352 Fahrzeuge gestoppt. Umso erstaunlicher ist die Zahl der Autos, bei denen es etwas zu beanstanden gab: 296. Das sind immerhin 84,1 Prozent. In den meisten Fällen waren die Fahrer zu schnell unterwegs oder das Fahrzeug wies technische Mängel auf.

Während der sechsstündigen Kontrolle wurde die Geschwindigkeit von über 10 000 Fahrzeugen gemessen. 173 davon waren zu schnell. In 120 Fällen wurden die Ertappten mit einem Verwarngeld bis zu 30 Euro an ihre Pflichten erinnert. Die übrigen 53 Fahrer werden ein Bußgeld, teilweise mit Punkten oder Fahrverbot erhalten. Nach Aussage von Thomas Knaup war dies nicht die letzte Kontrolle dieser Art. (SZ)