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Mehr als 1 000 Arbeitslose finden einen neuen Job

Bei Baufirmen und Speditionen zieht die Nachfrage nach Personal wieder an. Das schlägt sich im Bericht der Arbeitsagentur nieder.

Landkreis. Im vergangenen Monat haben sich 1 083 Arbeitslose abgemeldet – weil sie einen Job gefunden hatten. 857 Menschen registrierte die Agentur für Arbeit im Landkreis, die sich im Verlauf des März 2014 aus einer Erwerbstätigkeit heraus als arbeitslos meldeten. Obwohl Ende März im Kreis Meißen insgesamt 12 747 Frauen und Männer von Arbeitslosigkeit betroffen waren, fanden mehr Menschen eine neue Arbeit, als arbeitslos wurden. Der Vorsitzende der Geschäftsführung der für den Landkreis zuständigen Agentur für Arbeit in Riesa Thomas Berndt erklärt diese Frühjahrsbelebung am regionalen Arbeitsmarkt mit der saisontypischen Nachfrage nach Personal im Bauwesen, beim Garten- und Landschaftsbau sowie im Transportwesen.

„Die Arbeitslosenquote verringerte sich im vergangenen Monat um 0,3 auf 9,8 Prozent“, so Thomas Berndt. Im März des vorigen Jahres hatte sie im Landkreis bei 10,2 Prozent gelegen. Wie er gestern bei der Präsentation des monatlichen Berichts seiner Behörde in Meißen informierte, standen den Vermittlern im März 561 neue Arbeitsstellen im Landkreis zur Verfügung. Insbesondere im Bereich des verarbeitenden Gewerbes, bei Gesundheits- und Pflegeberufen sowie im Baugewerbe registrierte die Agentur für Arbeit eine hohe Nachfrage nach Personal.

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Mit 11,7 Prozent verharrt die Arbeitslosenquote im Bereich der Hauptagentur Riesa auf dem höchsten Stand im Landkreis. Weder im Vergleich zum Vormonat noch zum Vorjahresmonat hat sich diese Quote verändert. Hier sind gegenwärtig 3 516 Männer und Frauen arbeitslos gemeldet. Für den Bereich der Geschäftsstelle Großenhain konnte der Agenturchef eine positivere Entwicklung vermelden. Hier liegt die Quote derzeit bei zehn Prozent, was 2 465 Bewohnern der Region entspricht. Im Vergleich zum Vormonat sank die Zahl um 0,1, im Vergleich zum März 2013 um fast einen Prozentpunkt. Die meisten Arbeitslosen registrierte die Meißner Geschäftsstelle der Agentur für Arbeit. Ende März waren dort 4 064 Männer und Frauen ohne Arbeit. Im Verhältnis zu den Erwerbspersonen entspricht das einer Arbeitslosenquote von 10,5 Prozent. Ende Februar hatte sie bei 10,9 und im März 2013 bei 11,1 Prozent gelegen. Mit 7,6 Prozent fällt die Arbeitslosenquote im Bereich Radebeul am geringsten aus. Hier waren Ende März insgesamt 2 702 Personen ohne Arbeit registriert worden.

Wie Thomas Berndt informiert, beteiligten sich im März insgesamt 2 235 Personen an Maßnahmen der Agentur zur Entlastung des Arbeitsmarktes wie Weiterbildungen, Praktika oder Beschäftigungen in Ein-Euro-Jobs. (SZ/da)