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Mehr als ein bisschen buntes Licht

über gefährlichen Vandalismus

Susanne Plecher

Bei diesem Fall kann man eigentlich nur verständnislos den Kopf schütteln. Wer zieht mitten in der Nacht los und schlägt mit einer Stange Ampeln schrottreif, die übermannshoch angebracht sind? Wer erdreistet sich aus welchen Gründen, Unbeteiligte ernsthaft in Gefahr zu bringen? Denn, dass Ampeln nicht einfach nur so da stehen und ein bisschen buntes Licht machen, sollte für jeden halbwegs normalen Menschen und erst recht für Verkehrsteilnehmer eine Selbstverständlichkeit sein. Sie regeln den Verkehr und helfen, Unfälle zu vermeiden. Fallen sie weg, vor allem an einspurigen Baustellenumfahrungen, kann es richtig böse enden. Wie sich jetzt herausstellt, ist die Zerstörung der Ampeln an der stark befahrenen Bundesstraße bei Weitem kein Einzelfall. Mitarbeiter der Firma Silbernagel erzählen von Ampeln, die aus der Elbe gezogen wurden oder anderen, die einfach geklaut worden sind. Selbst an der Unfallstelle in Moritzburg, wo ein Motorradfahrer in eine Pferdekutsche raste, sind die Ampelkästen aufgebrochen worden, um an deren Akkus zu kommen. Unter laufendem Verkehr und in direkter Nachbarschaft zu Kreuz und Kerzen. Die Dreistigkeit mancher kennt keine Grenzen. Hier sind wir alle gefragt. So etwas darf nicht sein.

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