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Mehr Angebote für Senioren

Die Mitglieder des Kultur- und Sozialausschusses bedauern die Schließung der Villa Frohsinn. Es wird nach Alternativen gesucht.

Dass die Villa Frohsinn geschlossen wird, haben die Mitglieder des Kultur- und Sozialausschusses (Kuso) aus der Zeitung erfahren. „Das hätten wir uns anders gewünscht“, sagte der Vorsitzende des Ausschusses Albrecht Günther (CDU). Man hätte sich gewünscht, dass der Geschäftsführer der Volkssolidarität Regionalverband Döbeln das Gespräch mit den Ausschussmitgliedern gesucht hätte, um gemeinsam nach Alternativen zu suchen, so Günther. Er verstehe, dass der Verband sparen müsse, aber nicht auf diese Art und Weise.

Um sich über den dezeitigen Stand der Arbeit des Teams der ehemaligen Villa Frohsinn zu informieren, hatte der Ausschuss die Leiterin Ingrid Richter eingeladen. „Wir wollten wissen, wie es nun nach der Schließung weitergeht“, so Günther. Eine Alternative sei mit der Begegnungsstätte an der Straße der Jugend gefunden worden. „Dort können sich die Senioren aber nur zweimal in der Woche für drei Stunden treffen. Das ist zu wenig“, sagte der Vorsitzende. Ingrid Richter habe berichtet, dass es bis zum Dezember fast täglich Veranstaltungsangebote gab und alleinstehende Senioren sich gern am Sonntagsnachmittag getroffen hätten. Das sei nicht mehr möglich. Außerdem könne nun nicht mehr so wie in der Villa gebacken und gekocht werden.

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„Wir sind auf der Suche nach einer Alternative, um das Angebot für die Senioren unserer Stadt zu vergrößern. Dazu gibt es schon einige Vorschläge, die nun geprüft werden müssen“, so Albrecht Günther.

Zur Sitzung vorgestellt wurde auch der Kulturkalender der Stadt. „Der kann sich sehen lassen“, sagte der Ausschussvorsitzende. Nun muss nur noch abgesichert werden, dass alle Bürger von den Angeboten erfahren. Eine Möglichkeit ist die Veröffentlichung im neuen Amtsblatt der Stadt Hartha, das in Planung ist. (DA/me)