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Mehr Betrugsfälle und Diebstähle verhandelt

Meißen. Bei den am Amtsgericht Meißen im vergangenen Jahr verhandelten Strafsachen liegen wie schon im Jahr zuvor Diebstähle mit 170 Fällen ganz vorn, dabei zweimal Diebstahl mit Waffen und viermal Diebstahl im besonders schweren Fall.

Meißen. Bei den am Amtsgericht Meißen im vergangenen Jahr verhandelten Strafsachen liegen wie schon im Jahr zuvor Diebstähle mit 170 Fällen ganz vorn, dabei zweimal Diebstahl mit Waffen und viermal Diebstahl im besonders schweren Fall. Das ist ein Anstieg von 46 Fällen im Vergleich zu 2013. 79 Mal mussten sich Angeklagte wegen Körperverletzung oder gefährlicher Körperverletzung verantworten, das sind fast so viele wie im Jahr zuvor. 70 Mal wurde wegen Betrugs verhandelt, das sind neun Fälle mehr. Zurückgegangen sind Drogensachen mit 34 Fällen gegenüber 43 im Jahr zuvor.

Deutlich angestiegen ist die Zahl der Verfahren gegen nichtdeutsche Angeklagte. Saßen im Jahr 2013 30 Ausländer auf der Anklagebank, was einem Anteil von 4,7 Prozent ausmachte, waren es im abgelaufenen Jahr mit 61 mehr als doppelt so viele, was einem Anteil von 10,7 Prozent aller Angeklagten entspricht. Die Zahl der angesetzten Verfahren sagt aber nichts aus über die Anzahl der tatsächlich durchgeführten Verfahren. Oft platzt die Hauptverhandlung, weil Prozessbeteiligte fehlen. (SZ/jm)

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