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Leben und Stil

Mehr Brustkrebsfälle in Sachsen

Nur noch jede zweite Frau geht zur Mammografie. Die Hoffnung auf einen neuen Bluttest wird enttäuscht.

Ein Radiologe deutet im Referenzzentrum Mammographie am Universitätsklinikum Münster (UKM) auf eine Auffälligkeit in einer weiblichen Brust, dargestellt auf einem Computermonitor (Symbolfoto). © dpa/Friso Gentsch

Dresden. Brustkrebs ist die häufigste Krebsart bei Frauen. In Sachsen erkranken jedes Jahr etwa 3.700 Frauen daran, deutschlandweit 70.000. Doch die Teilnahme am Mammografie-Screening – dem vorsorglichen Brust-Röntgen – geht zurück. Im Freistaat werden Frauen zwischen 50 und 69 Jahren alle zwei Jahre zur Untersuchung eingeladen. „Noch vor fünf Jahren nutzen fast 70 Prozent dieses Angebot. Sachsen war damit deutschlandweit spitze“, sagt Dr. Klaus Hamm, Landesvorsitzender der Radiologen. „Heute kommen wir auf 55 Prozent und liegen nur noch geringfügig über dem Bundesdurchschnitt.“ 

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