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Mehr Fahrgäste nutzen Bus und Bahn im Elbland

Radebeul/Dresden. Der Zweckverband Verkehrsverbund Oberelbe (ZVOE) hat in seiner Verbandsversammlung eine positive Bilanz bei der Fahrgast- und Einnahmeentwicklung gezogen. „Für das Jahr 2011 wird eine...

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Radebeul/Dresden. Der Zweckverband Verkehrsverbund Oberelbe (ZVOE) hat in seiner Verbandsversammlung eine positive Bilanz bei der Fahrgast- und Einnahmeentwicklung gezogen. „Für das Jahr 2011 wird eine Einnahmesteigerung von 2,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr erwartet“, sagte Landrat Arndt Steinbach, Zweckverbandsvorsitzender des ZVOE. „Auch die Anzahl der Fahrgäste konnte erneut gesteigert werden. Die Partnerunternehmen werden voraussichtlich bis Jahresende rund 204 Millionen Fahrgäste in ihren Fahrzeugen befördert haben. Der VVO dankt den Unternehmen für die in diesem Jahr geleistete Arbeit.“ Die Mehreinnahmen resultieren unter anderem aus der Fahrpreiserhöhung im November 2010 und dem Zuwachs an Stammkunden. Die Zahl der Nutzer von Jahres- und Abo-Monatskarten stieg verbundweit um zwei Prozent.

Mehr Jobtickets verkauft

Verantwortlich für die positive Stammkundenentwicklung ist vor allem der Abschluss neuer Jobtickets für Angestellte bei Unternehmen in Dresden und der Region Oberelbe. Durch die intensive Vermarktung durch die DVB AG und die DB Regio AG konnten 2011 weitere Firmen gewonnen werden, die ihren Mitarbeitern ein entsprechendes Angebot unterbreiten. Insgesamt wurden im laufenden Jahr bereits über 1500 neue Kunden gewonnen. Derzeit verfügen mehr als 8560 Beschäftigte im Nahverkehrsraum Oberelbe über ein Jobticket.

Zwei weitere Faktoren für die positive Entwicklung des Nahverkehrs in Dresden und der Region waren die zusätzlichen Verkehrsleistungen für Großveranstaltungen. So fanden zum Evangelischen Kirchentag in Dresden 494 zusätzliche Zugfahrten und mehr als 700zusätzliche Busabfahrten im Regionalverkehr statt. Darüber hinaus wurden im städtischen Bus- und Straßenbahnverkehr rund 5000 zusätzliche Fahrten angeboten. (SZ)