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Mehr Fahrgäste nutzen den Schnellbus

Auf der Linie 424 von Nossen nach Dresden verzeichnet die Verkehrsgesellschaft 2014 eine Zunahme von 11 000 Passagieren.

Von Dieter Hanke

Verkehrsplaner Jens Unger von der Verkehrsgesellschaft Meißen (VGM) freut sich: „Die Schnellbuslinie 424 Nossen-Dresden und zurück wird von den Fahrgästen sehr gut angenommen. Die Fahrgastzahlen steigen.“ So nutzten im Vorjahr 94 000 Bürger diese Verbindung. „Das sind 11 000 Fahrgäste mehr als 2013. Im Jahr zuvor waren es 73 000 Bürger“, sagt Unger.

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Für die Meißner Verkehrsgesellschaft sei diese Linie, die seit 2005 besteht, eine stabile Verbindung. In zunehmendem Maße würden Studenten und Schüler sowie auch Berufspendler dieses Verkehrsangebot wahrnehmen, mit dem sie in knapp einer Stunde über die A 17 und A 4 von Dresden-Hauptbahnhof noch Nossen oder umgekehrt gelangen. „Das betrifft zum Beispiel Schüler aus dem Wilsdruffer und Klipphausener Raum, die das Gymnasium in Nossen besuchen. Oder es sind Studenten aus dem Meißner Land, die zum Beispiel zur TU Dresden wollen“, bemerkt der Meißner Verkehrsplaner.

Der Anstieg der Fahrgastzahlen ist auch darauf zurückzuführen, dass die Verkehrsgesellschaft Meißen 2013 die Linienführung der 424 verlängerte. Seit dieser Zeit fahren die Busse vom Nossener Zentrum auch nach Altzella, wo ein neuer Bus-Wendeplatz nahe des Laborzentrums des Landesamtes für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie an der Waldheimer Straße entstand. Nicht nur Berufspendler nehmen seitdem diese Linie in Anspruch, sondern auch viele Ausflügler und Touristen. Sie besuchen das ehemalige Zisterzienserkloster in Altzella mit der schönen Parkanlage. Vorher mussten die Besucher ohne eigenes Fahrzeug vom Zentrum der Muldestadt zum Kloster laufen.

„Wir erhoffen uns mit dem Ausbau von Tourismusangeboten in der Region eine weitere Steigerung der Fahrgastzahlen“, sagt der Planer. Durch den geplanten Wegfall der Regionalbahn zwischen Meißen und Nossen Ende dieses Jahres wird die VGM auch diese Schnellbuslinie verstärken. „Die genauen Planungen dazu sind noch im Gange“, sagt Unger.