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Mehr Grün hätte dem Ensemble gut getan

SZ-Redakteurin Juliane Richter über versiegelte Fläche am Schwimmkomplex. 

Juliane Richter
Juliane Richter © SZ/Christian Juppe

Architektur hat viel mit Geschmack zu tun. Deshalb ist es richtig, dass sich eine Fachjury bei wichtigen Projekten in einem Wettbewerb für einen Gewinner entscheidet und dieser Entwurf umgesetzt wird. Beim Schwimmsportkomplex am Freiberger Platz liegt dieser Wettbewerb nun allerdings zehn Jahre zurück.

Zwischenzeitlich wurden die ehemals städtischen Bäder in eine GmbH ausgegliedert. Diese musste mit den früheren Stadtratsbeschlüssen und den fertigen Plänen aus der Schublade leben. Zumindest haben sie beim Punkt Außengestaltung nicht interveniert.

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Denn es ist mindestens schade bis ärgerlich, dass direkt vor der Schwimmhalle am Freiberger Platz etwa 1 000 Quadratmeter Fläche versiegelt werden sollen. Das mag großzügig wirken und einen urbanen Platz, auch in Verbindung mit der Annenkirche, schaffen.

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Allerdings befinden wir uns nun eben auch mitten im Klimawandel. Die Dresdner spüren im Sommer zunehmend die Überhitzung der Innenstadt. Es wird darüber diskutiert, wo Nachverdichtung wirklich notwendig ist und wo unversiegelte Flächen bleiben müssen, damit kühlere Luft durch die Stadt strömen kann. Deshalb wäre es eine gute Chance gewesen, den vorhandenen schönen Park am Freiberger Platz deutlich zu erweitern. Diese Chance ist nun leider vertan.

E-Mail an Juliane Richter

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