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Mehr Parkplätze für die Sächsische Schweiz

Die Corona-Pandemie hat die Parksituation im Nationalparkgebiet nochmals verschärft. Die Kommunen kratzen jetzt freie Flächen zusammen.

Zugestellter Straßenrand im Kirnitzschtal: Die vorhandenen Parkplätze reichen längst nicht mehr.
Zugestellter Straßenrand im Kirnitzschtal: Die vorhandenen Parkplätze reichen längst nicht mehr. © Stadt Sebnitz

Die Sächsischen Schweiz ist krampfhaft auf der Suche nach zusätzlichen Parkplätzen. Dafür soll jetzt auf geeignete Wiesen und ungenutzte Privatflächen zurückgegriffen werden, deren Eigentümer man ansprechen wolle. Das teilt das Landratsamt in Pirna mit. 

"Auch kleinteilige kurzfristige Lösungen in den Kommunen können helfen, Tagestouristen die notwendigen Parkmöglichkeiten zu bieten", sagt Landrat Michael Geisler (CDU). Bei einer Beratung zum Thema saßen neben den Bürgermeistern der Städte und Gemeinden auch die Nationalparkverwaltung, der Sachsenforst, der Tourismusverband und die Polizei mit am Tisch.

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Besonders kritisch ist die Situation demnach im Kirnitzschtal, im Zahnsgrund hinauf nach Ostrau, in Waltersdorf am Gamrig, in Weißig, in Schmilka sowie im hinteren Teil des Bielatals. Regelmäßig werde dort außerhalb der erlaubten Parkflächen geparkt. Die Autofahrer stellen Straßenränder und Waldeinfahrten zu, was bei Notfällen den Zugang für Feuerwehr, Rettungsdienst oder Bergwacht behindert.

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Die zusätzlichen Parkplätze sollen jetzt zu einer kurzfristigen Entlastung beitragen. Konkrete Beispiele für neue Flächen nennt das Landratsamt noch nicht. Mittelfristig sei es nötig, auch mehr Plätze für Camper und Caravans zu schaffen. Die Stadt Sebnitz hatte bereits angekündigt, neue gebührenpflichtige Stellplätze für Wohnmobile in Hinterhermsdorf, Altendorf und Lichtenhain freizugeben.

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