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Mehr Platz für die Autos

Der Parkplatz hinter dem Rathaus ist fertig. Nun geht die Sanierung des Gebäudes in die zehnte Runde.

Von Cathrin Reichelt

Die staubigen Zeiten sind vorbei. Der Parkplatz hinter dem Harthaer Rathaus ist gepflastert, die Stellflächen sind eingeteilt und die Grünflächen bepflanzt. Insgesamt sind 27  Parkplätze entstanden. Davon stehen 20  Mitarbeitern und Besuchern der Verwaltung zur Verfügung, zwei sind als Behindertenparkplätze ausgewiesen und fünf zeitlich auf zwei Stunden begrenzt. Die können auch von den Kunden der Physiotherapie neben dem Rathaus genutzt werden.

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Auf dem Parkplatz fällt neben dem Fußweg zur Verwaltung eine einzelne Stellfläche auf. „Eigentlich waren dort drei Plätze geplant. Aber wir benötigen den übrigen Bereich als Aufstellfläche für die Feuerwehr, falls ein Einsatz notwendig wird“, sagt Bauamtsleiter Ronald Fischer.

Im Moment stellen weniger Mitarbeiter des Rathauses ihre Fahrzeuge auf dem neuen Parkplatz ab. Denn einige kommen in den wärmeren Jahreszeiten mit dem Rad zur Arbeit. Auch dafür wurde vorgesorgt. Im Durchgang zur Karl-Marx-Straße ist eine geschützte Abstellmöglichkeit für 20  Fahrräder geschaffen worden.

Trotz des Parkplatzes auf der Rückseite des Rathauses sollten dessen Besucher den Eingang auf der Vorderseite nutzen. Für Gäste mit Kinderwagen, Rollatoren und Rollstuhlfahrer steht aber der barrierefreie Zugang im Hof zur Verfügung.

Ohne Planung wurden für den Parkplatz über das Programm Stadtsanierung rund 200 000 Euro ausgegeben. In die Summe teilen sich zu je einem Drittel der Bund, das Land und die Stadt.

Im Jahr 2005 begann die Sanierung des Rathauses mit dem Abriss der Feuerwehr. Jetzt ist der zehnte Bauabschnitt in Vorbereitung. „In diesem Jahr sollen das Dach neu gedeckt und die Fassade gestrichen werden“, so Fischer. Bereits ab Mai sind die Dachdeckerarbeiten geplant. Das dazu nötige Gerüst werde aber so aufgestellt, dass sowohl vorn, als auch hinten ein ungehinderter Zugang zum Rathaus möglich ist.

Der letzte Bauabschnitt würde anschließend das Nebengebäude betreffen, in dem die Archive und der Polizeiposten untergebracht sind. Dort wurden bereits das Dach und die Fenster erneuert. „Wie es weitergeht, ist noch unklar. Das hängt von der Finanzierung ab und soll im Laufe dieses Jahres entschieden werden“, sagt Fischer.