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Pirna

Mehr Platz für Pirnas Gastronomen

Die Stadt schafft zusätzliche Außenflächen für die Gaststätten. Daher gilt auf dem Markt ab 15. Mai ein erweitertes Parkverbot.

Tische vor dem Wirtshaus "Marieneck" am Pirnaer Markt: Ab 15. Mai mehr Platz im Außenbereich.
Tische vor dem Wirtshaus "Marieneck" am Pirnaer Markt: Ab 15. Mai mehr Platz im Außenbereich. © Daniel Schäfer

Pirnas Gastronomen und Hoteliers in der Innenstadt bekommen zum Neustart am 15. Mai zusätzliche Flächen im Außenbereich. Die Lokale dürfen an diesem Tag wieder öffnen, allerdings gelten bestimmte Abstandsregeln, wenn die Gastronomen Tische und Stühle im vor ihren Gaststätten aufstellen. Damit die Betreiber dennoch keine Plätze einbüßen, können sie sich vor den Restaurants und Cafés weiter ausbreiten.

Deshalb kommt es rund um den Pirnaer Markt zu zahlreichen Veränderungen. So ist ab 15. Mai das Parken sowohl an der Nordseite des Marktes - die zu den Ratsherrenstuben und zum Restaurant "Marieneck" zeigt - als auch an der Ostseite, wo sich der Eingang zum Standesamt befindet, nicht mehr möglich. Die Fahrspur auf der Nordseite des Rathauses verschiebt sich auf diese Parkplatzflächen, um der Gastronomie deutlich mehr Platz einzuräumen.

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Welche Gastronomen wieder ihre Lokale geöffnet haben und sich auf Ihren Besuch freuen, erfahren Sie hier.

Pirnas Oberbürgermeister Klaus-Peter Hanke (parteilos) hatte sich bereits Ende vergangener Woche mit einem Brief an die Gastronomen gewandt und ihnen Unterstützung beim Neustart zugesichert. "Nach den stabilisierten Infizierten-Zahlen in Pirna, muss die Region nun wieder zum Leben erweckt werden. Gerade  trägt einen wichtigen Anteil daran, dass unsere Gassen und Straßen ein gastfreundliches Ambiente bieten", schrieb der Rathauschef.

Vor allem sagte er zu, dass die Stadt weitere Flächen im Außenbereich zur Verfügung stellt, damit sich die Anzahl der Tische und Stühle im Gegensatz zu früher nicht verringert und es nicht zu einer unrentablen Lösung für die Gastronomen kommt.

Darüber hinaus ist Hanke mit dem Stadtrat im Gespräch, ob sich die Gastronomen auch finanziell entlasten lassen. Wenn sie Tische und Stühle auf öffentlichen Flächen vor den Lokalen aufstellen, müssen sie gewöhnlich eine Sondernutzungsgebühr entrichten. Nun wird geprüft, diese Gebühr zu senken oder für dieses Jahr sogar gänzlich zu erlassen. 

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